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Haushalts-Tipps

5 Tipps, wie du Staub reduzieren kannst

  • Aktualisiert: 24.05.2024
  • 11:30 Uhr
  • Vera Motschmann
Staub lässt sich kaum vermeiden - oder doch? Wir kennen ein paar Tricks, die ihn nachhaltig vertreiben.
Staub lässt sich kaum vermeiden - oder doch? Wir kennen ein paar Tricks, die ihn nachhaltig vertreiben.© picture alliance / dpa-tmn

Er taucht aus dem Nichts auf und ist extrem lästig: Staub! Kaum ist man ihn wieder los, ist er auch schon wieder da. Gerade im Frühling sind die weißen Flocken besonders aufdringlich und überall in der Wohnung zu sehen. Wie sich Staub möglichst vermeiden lässt!

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Woher kommt Staub?

Staub ist eine Mischung aus abgestorbenen Hautzellen, Haarschuppen, Pollen und anderen Bestandteilen, die du von draußen in die Wohnung trägst. Ein Leben komplett ohne Staub ist deswegen kaum möglich. Ob auf dem Schrank, den Jalousien, in Steckdosen oder auf Bilderrahmen - Staub lässt sich besonders gerne an Stellen nieder, an die man nur schwer herankommt. Aber es gibt ein paar Tricks, wie du Staub reduzieren kannst.

Wichtige Tipps sollten nicht nur beim Staubwischen beachtet werden: Wie du deine Heizung richtig reinigst und damit auch herumfliegenden Staub reduzieren kannst!

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Im Clip: So reduzierst du Staub

#1: Glatte Oberflächen

Ob Tisch, Sideboard oder Fensterbank - damit weniger Staub auf glatten Oberflächen liegen bleibt, gibt es eine spezielle Putzmittel-Mischung, die du selber machen kannst. So geht’s:

  1. Mische Weichspüler mit Wasser in einem Verhältnis von 1:3
  2. Die Mischung in eine Sprühflache gießen
  3. Nach dem normalen Putzen alle Oberflächen mit dieser Mixtur polieren. So imprägnierst du deine Möbel und machst sie weniger staubanfällig
  4. Etwa einmal pro Woche wiederholen
  5. Wichtig: Die Poliermischung nicht bei Holzmöbeln anwenden!
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#2: Zimmerpflanzen

Pflanzen sind angenehme Mitbewohner und erhöhen die Luftfeuchtigkeit in Räumen. So wird nicht nur Staub aus der Luft aufgenommen, auch das Raumklima verbessert sich. Wir kennen die perfekten Zimmerpflanzen für Anfänger, falls du deinen grünen Daumen noch trainieren musst. Diese Pflanzen liegen im Trend und welche sich am besten für die Reinigung der Luft eignen:

  • Einblatt
  • Efeutute
  • Gummibaum
  • Zimmerfarne
  • Birkenfeige

#3: Stoßlüften

Ab und zu die Fenster öffnen hilft bei der Staub-Bekämpfung. Es dringt zwar etwas Staub von außen ein, aber es wird wesentlich mehr Staub aus der Wohnung ins Freie befördert. Vor allem in den kalten Monaten sorgt das regelmäßige Lüften für eine höhere Luftfeuchtigkeit. Die bindet den Staub, was den Vorteil hat, dass er sich nicht bis in die hintersten Winkel im Raum verteilt. Wie du für ein gesundes Raumklima richtig lüftest, erklären wir dir in 5 Tipps - im besten Fall kannst du so sogar auch noch Heizkosten sparen

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#4: Deko reduzieren

Wenn du weniger Krimskrams in der Wohnung hast, hat der Staub auch weniger Möglichkeiten, sich auszubreiten. Mit diesen Tipps zum Ausmisten gelingt es dir, zu Hause wieder Struktur zu schaffen. Staubfänger sind genauso Kissen, Teppiche und Gardinen. Deshalb Heimtextilien regelmäßig waschen oder in die Reinigung bringen. Manchmal reicht es schon, sie im Freien auszuklopfen. Lampenschirme aus Stoff lassen sich mit einem speziellen Bürstenaufsatz vom Staubsauger einfach säubern.

#5: Trockene Heizluft vermeiden

Heizen trocknet die Zimmerluft aus. So können Staubpartikel besonders gut umherfliegen und werden mit jedem Luftzug in Ritzen, Ecken und Verstecke gepustet. Stellst du eine Schale mit Wasser auf das Fensterbrett, wird der umherschwirrende Hausstaub von den winzigen Wassertröpfchen in der Luft aufgefangen, die bei der Verdunstung entstehen. Auch ein feuchtes Geschirrtuch über der Heizung erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum.

Schon gewusst? Auch im Frühling kann Heizen sinnvoll sein!

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Clevere Haushalts-Helfer

Diese Haushalts-Wundermittel helfen dir dabei, den Staub ruckzuck verschwinden zu lassen:

  • Staubsauger: Verschiedene Aufsätze wie Bürsten oder schmale Düsen helfen, den Staub zielsicher einzusaugen. Tipp: Nach dem Saugen immer auch gleich den Staubsaugerkopf von Schmutzresten und Haaren befreien. Das geht am besten, wenn man den Staubsaugerkopf abnimmt und ihn mit dem Saugrohr absaugt. Auf diese Art behält der Staubsauger seine Saugkraft und wird nicht zur Keimzelle von Milben.
  • Teppichklopfer: Etwa vierteljährlich solltest du große Textilien wie Teppiche, Vorhänge und Sitzkissen gründlich ausklopfen. Am besten geht das im Freien an einer Wäschestange mit einem Teppichklopfer.
  • Staubwedel: Ideal für Lampenschirme, das Bücherregal oder Bilderrahmen. Bei der Anwendung darauf achten, dass der Staub nicht gleichzeitig wieder aufgewirbelt wird und sich nach kurzer Zeit ein paar Meter weiter niederlässt. Am besten greifst du gleich zu einem antistatischen Staubwedel.
  • Feuchter Putzlappen: Glatte Oberflächen lassen sich mit einem nebelfeuchten Lappen besonders gut entfernen. Den Lappen zwischendurch immer wieder auswaschen. Meist reicht klares Wasser. Wenn es in der Wohnung duften soll, kannst du in das Wischwasser ein paar Tropfen ätherisches Öl wie Lavendel oder Orange geben.
  • Alte Socken: An Socken bleiben feiner Staub und Schmutzpartikel besonders gerne hängen. Eine Socke lässt sich über einen alten Staubwedel ziehen, mit dem du dann gut in die letzten Winkel kommst. Auch um Lamellen an der Jalousie oder andere schwer zugängliche Stellen zu reinigen, hilft ein alter Strumpf: Einfach mit der Hand hineinschlüpfen, so bleibst du damit wunderbar flexibel.
  • Mikrofasertuch: Sobald der Bildschirm des Fernsehers oder Computers in Betrieb ist, zieht er Staub magisch an. Das liegt an elektrostatischen Kräften. Ein Mikrofasertuch wirkt diesem Effekt entgegen. Eine genauso gute Wirkung hat eine ausrangierte Nylonstrumpfhose.
  • Föhn: Um den Staub auf Heizkörpern, in Möbelritzen oder auf Zimmerpflanzen zu beseitigen, kann dir ein Haartrockner helfen. Auf die kalte Stufe eingestellt, pustet er den ungeliebten Hausstaub aus jedem Winkel.
  • Fusselrolle: Lampenschirme mit Stoffüberzug krallen mit ihren kleinen Fasern den Staub förmlich an sich. Mit einer Fusselrolle lässt sich der Staubflor ganz einfach abrollen.

Richtig Staubwischen

  • Reihenfolge: Immer oben beginnen und zum Schluss den Fußboden feucht reinigen. Die beste Zeit um Staub zu wischen ist, wenn du alleine im Raum bist. Sobald ständig jemand durch das Zimmer läuft, wirbelt das den Staub zusätzlich auf.
  • Durchzug: Wenn du deine Möbel abstaubst, sollten die Fenster weit geöffnet sein. Der Durchzug bläst den aufgewirbelten Staub aus dem Haus.
  • Regelmäßig statt gründlich: Wenn du häufiger saugst und wischst, verhinderst du, dass sich Milben festsetzen können. Das bremst auch die Staubbildung, an der die Milben beteiligt sind. Je häufiger Staub gewischt wird, desto weniger Dreck wird jedes Mal aufgewirbelt. Das spart am Ende eine Menge Putzzeit!

Auch interessant: Hausstaub-Allergie - so erkennst du, ob du auch betroffen bist. Neben normalem Hausstaub gibt es auch diese lästigen Krabbeltiere: Hausstaubmilben. Wir zeigen dir 10 Tipps, um Hausstaubmilben zu reduzieren.

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