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Vierbeiner auf Abstand

Katzen im Beet: Diese Hausmittel vertreiben sie dauerhaft

  • Aktualisiert: 22.07.2024
  • 18:15 Uhr
Katzen verrichten ihr Geschäft besonders gern in Beeten - ganz zum Leidwesen unserer Ernte.
Katzen verrichten ihr Geschäft besonders gern in Beeten - ganz zum Leidwesen unserer Ernte.© picture alliance / dpa Themendienst

Als digitaler Cat-Content heben Miezen ziemlich zuverlässig die Stimmung. Ganz im Gegensatz zu echten Felltigern, wenn sie das Beet zum Buddeln oder als Katzenklo benutzen! So hältst du Katzen zuverlässig fern oder vertreibst sie - natürlich auf die sanfte Tour.

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Warum sitzen Katzen gern in der Rabatte?

Tja, das wissen die Miezen wohl nur selbst. Fest steht: Je frischer der Boden geharkt und je feiner und weicher die Erde ist, desto lieber platzieren sich die Haustiere darauf. Vor allem von frisch ausgesätem Gemüse, viel Platz und einem sonnigen Ort fühlen sich Katzen magisch angezogen. Manche von ihnen lassen sich hier einfach nur nieder, um in die Welt zu gucken, andere graben - und viele verrichten zu deinem Ärger ihr Geschäft auf dem, was du später essen möchtest.

Auch spannend: Die Körpersprache der Katzen. So weißt du, was deine Mieze wirklich denkt. Außerdem findest du hier die perfekte Haustierpflege - Das solltest du bei der Körperpflege unbedingt beachten! Und: Mit diesen 8 Tipps wird deiner Katze allein zu Hause nie langweilig.

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Was ist das Problem mit Katzen im Gemüsebeet?

Katzenkot kann Krankheiten übertragen: Die enthaltenen Parasiten können unter anderem der Auslöser für Toxoplasmose sein. Die Krankheit kann vor allem für ungeborene und kleine Kinder sowie immunschwachen Menschen problematisch werden.

Dazu kommt, dass es meist nicht bei einem einmaligen Zwischenfall bleibt: Haben Katzen erst mal ein Plätzchen als ihre persönliche Toilette auserkoren, kommen sie immer wieder. Doch es gibt viele Dinge, mit denen du Miezen aus deinem Beet vertreiben kannst. Wie das genau funktioniert, erfährst du hier.

Wichtig: Es ist erlaubt, fremde Katzen vom eigenen Grundstück zu verjagen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Tierwohl gewahrt wird!

Tipp: Vielleicht ist es gar keine Katze, die ihr Geschäft im Beet hinterlässt: Liegt der Kot offen im Beet, auf dem Rasen oder der Terrasse, stammt er meist von einem Igel, Marder oder einem anderen Nager. Katzen dagegen verbuddeln ihre Corpus Delicti normalerweise in der Erde.

Wie du Katzen vom Beet fernhalten kannst

Du kannst den Tieren zum Beispiel den Weg versperren oder auf stachelige Zweige setzen. Zusätzlich gibt es einige Pflanzen, die geruchsempfindliche Katzen gar nicht mögen - sie suchen deshalb lieber das Weite. Auch diverse Hausmittel können helfen. Wir zeigen, was am meisten Erfolg verspricht.

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Was verscheucht die Haustiere?

Erschwere Katzen den Zugang zu deinem Beet. Eine kleine Rabatte lässt sich etwa mit engmaschigem Draht einzäunen. Optisch schöner wird das, wenn du Schnittgut davor setzt, etwa geflochtene Weidenruten. Auch Schaschlik-Spieße, die rund vier Zentimeter aus der Erde ragen, sind eine gute Absperrung. Ist das Beet größer, lohnt es sich, den noch nicht bewachsenen Platz zu verkleinern, etwa mit großen Steinen oder Stumpen aus Holz. So haben die Haustiere gar keine Möglichkeit, sich niederzulassen. Bei manchen Katzen reicht es auch schon, die Erde kontinuierlich feucht zu halten.

Katzen sind Genuss-Tiere. Mach es ihnen deshalb möglichst unbequem, indem du groben Rindenmulch oder Hackschnitzel auf die Erde streust. Eine hilfreiche Barriere ist auch Dornenschnitt, etwa von Rosen oder Brombeere, den du rund um das Beet verteilst. Alternativ gibt es im Gartencenter Anti-Katzen-Dornengitter mit scharfen Zinken, das sich auf die passende Größe zuschneiden lässt. Manche Gärtner:innen haben mit Holzgittern Erfolg, die mit Maschendraht bespannt sind.

Und noch eine Methode gibt es: Schneide Alufolie oder andere, raschelnde Silberfolie in Streifen. Befestige sie an Stöcken und stecke sie in das Lieblingsbeet der Katze. Das Knistern und Glitzern wird sie vermutlich fernhalten.

Tipp: Klappt es mit einer Methode alleine nicht, kannst du sie nach Belieben auch kombinieren. Manchmal braucht es mehrere Anläufe zum Erfolg.

Auf einen Blick: Katzenkot kann Krankheiten auslösen. Es lohnt sich deshalb, die Felltiger vor allem von Gemüse- und Obstbeeten fernzuhalten. Unter anderem eigenen sich dafür Barrieren aus Holz, Stein, Dornen oder Silberfolie.

Welche Pflanzen jagen Katzen in die Flucht?

Klingt lustig, heißt aber wirklich so: Katzen machen um die "Verpiss dich"-Pflanze gerne einen weiten Bogen. Der rund 40 Zentimeter hoch wachsende, blauen Lippenblütler mit den grün-silbrigen Blättern verströmt ätherische Öle, den die Säugetiere nicht mögen, die der Mensch aber kaum wahrnimmt.

Andere geruchsintensive Pflanzen, die Katzen vertreiben können:

  • Currykraut
  • Lavendel
  • Pfefferminze
  • Zitronenmelisse
  • Weinraute
  • Knoblauch
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Der Charakter dieser begehrten Katzenrasse gilt als ausgesprochen liebenswert.
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Welche Hausmittel helfen gegen Katzen?

Um Miezen aus dem Beet zu halten, können auch verschiedene Mittel aus Haushalt und Küche helfen. Du kannst etwa den Saft und die klein geschnittenen Schalen von Zitrusfrüchten wie Orange, Zitrone oder Grapefruit auf der Erde verteilen. Auch ein paar geschälte Knoblauchzehen, die du mit der Spitze nach oben in die Erde steckst, können abschrecken. Genau wie gemahlener Pfeffer oder Chili sowie getrockneter Kaffeesatz. Letzter ist sogar ein guter Dünger. Mehr über natürlichen Dünger kannst du auch hier erfahren. Nachteil: Diese Gerüche sind relativ flüchtig, du musst diese Methoden also relativ oft wiederholen.

Ist Nachbars ungebetener Gast in der eigenen Rabatte zugange und haben all die Maßnahmen oben nichts gebracht? Dann hilft vielleicht ein entspanntes und erklärendes Gespräch mit der Nachbarin oder dem Nachbarn. Vielleicht hat die Katze nebenan keinen Ort, wo sie sich in Ruhe erleichtern kann? Womöglich ist das Katzenklos auch zu klein oder das Haustier mag das Streu nicht?

Auf einen Blick: Es gibt viele Methoden, um die eigene oder eine fremde Katze davon abzuhalten, sich im eigenen Beet niederzulassen. Am besten kombinierst du mehrere Methoden: Mach das Beet schwerer zugänglich und ungemütlich. Setze zudem stark duftende Pflanzen dazu. Das alles bringt Miezen erst gar nicht auf die Idee, die Erde als Spielplatz und stilles Örtchen zu benutzen.

Übrigens: Hast du eher mit anderen Plagegeistern ein Problem, kannst du hier lesen, wie du etwa Wühlmäuse im Frühjahr schnell wieder loswirst. Und so einfach vertreibst du Tauben aus deinem Garten.

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