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Ausmisten leicht gemacht

Mehr Ordnung in der Küche: Diese 10 Dinge solltest du besser aussortieren!

  • Aktualisiert: 14.06.2023
  • 10:46 Uhr
Was nervt wirklich in der Küche? Vollgestellte Arbeitsflächen und überquellende Schubladen! So mistest du clever aus!
Was nervt wirklich in der Küche? Vollgestellte Arbeitsflächen und überquellende Schubladen! So mistest du clever aus!© picture alliance / Westend61

Sie ist das Herzstück jeder Wohnung: die Küche! Hier wird gekocht, gebacken, gegessen, Geschirr gespült. Wir lagern unsere Lebensmittel und stapeln Kochtöpfe und Geschirr. Kein Wunder, dass in der Küche manchmal Chaos herrscht. Wie du das vermeidest? Durch cleveres Ausmisten!

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#1: Kaputtes Geschirr

Das Glas hat einen Sprung, die Müslischale einen abgebrochenen Rand und beim Teller ist der Lack abgeplatzt? Diese Kandidaten gehören sofort in den Müll. Nicht nur, dass kaputtes Geschirr unschön aussieht, die Gefahr ist groß, dass du dich beim Abwaschen oder Benutzen daran verletzt. Alles, was kaputt ist und nicht mehr gerettet werden kann, solltest du umgehend entsorgen.

Tipp: Geschirr richtig entsorgen

Keramik, Porzellan oder Steingut gehören nicht in den Altglascontainer, sondern sollten im Restmüll oder auf dem Recyclinghof entsorgt werden. Damit sich niemand daran verletzt, solltest du sie fest in Zeitungspapier einwickeln. Gut zu wissen: Ins Altglas kommt nur Glas, das vorher als Verpackung für Lebensmittel, Getränke, Kosmetik oder Medizin genutzt wurde.

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Im Clip: Kann das weg? Die besten Tipps zum Ausmisten!

#2: Alte Schwämme und Lappen

Auf den ersten Blick sieht der Schwamm noch gut aus, obwohl er schon seit Wochen in Gebrauch ist. Dennoch sind Schwämme, Küchenlappen oder Spülbürsten längst von Bakterien und Keimen befallen, die für unsere Augen unsichtbar sind. Eine Studie der Hochschule Furtwangen, der Justus-Liebig-Universität Gießen und des Helmholtz Zentrums München hat ergeben, dass sich 362 verschiedene Bakterienarten in den Schwämmen in der Küche vermehren. Um gesundheitliche Schäden zu vermeiden, sollten Schwämme und Lappen regelmäßig ausgetauscht werden. Expert:innen empfehlen Spültücher und Schwämme immer gründlich auswaschen und mindestens einmal pro Woche zu wechseln. Als Faustregel gilt: Je häufiger in der Küche rohe Lebensmittel verarbeitet werden, desto öfter die Lappen und Schwämme wechseln. Dennoch muss der Schlamm oder Lappen nicht sofort komplett entsorgt werden, die meisten lassen sich in der Waschmaschine bei mindestens 60°C waschen und können anschließend noch beim Badezimmerputzen zum Einsatz kommen.

Du willst zu Hause endlich Ordnung schaffen? Diese Dinge kannst du getrost aussortieren. Außerdem: Wie du Elektroschrott, Altöl und anderen Müll richtig entsorgst.

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#3: Aufbewahrungsboxen

Ob als Vorratsdose, Lunchbox oder für Essensreste: Aufbewahrungsbehälter sind äußerst praktisch und vermeiden unnötigen Müll in Form von Frischhaltefolie oder Aluminiumpapier. Das Problem: Meistens haben wir viel zu viele Aufbewahrungsbehälter, die leer im Schrank stehen und viel zu viel Platz wegnehmen. Boxen, die so gut wir nie zum Einsatz kommen, kannst du verschenken oder umfunktionieren. Eventuell können sie für andere Bereiche wie zur Lagerung von Kosmetik oder Spielzeug verwendet werden. Aufbewahrungsbehälter, die sogar kaputt sind, gehören umgehen in den Müll.

#4: Schachteln vom Lieferdienst

Dinge mehrfach zu benutzen, macht Sinn und schont die Umwelt. Dennoch brauchen keine Plastikschachteln vom Lieferdienst in der Küche aufbewahrt zu werden, weil sie in den meisten Fällen sowieso niemals wieder eine weitere Verwendung finden. Sie nehmen nur unnötig Platz in den Küchenschränken weg und können somit in den Müll.

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#5: Küchenhelfer

Schneidebretter stapeln sich an der Küchenwand, die Besteckschublade ist überfüllt und geht kaum noch zu und der kaputte Mixer nimmt auch noch Platz weg, obwohl du schon längst ein neues Modell hast? Dann ist es höchste Zeit, dass du dich von paar Dingen trennst. Das gilt auch für Küchenmaschinen wie Mixer, Waffeleisen und Pürierstab, die du schon längst nicht mehr benutzt. Befreie dich von den Altlasten und mache stattdessen anderen Menschen (z.B. Familie, Freund:innen oder Bekannten) eine Freude damit. Oder bring die Küchenhelfer in ein Sozialkaufhaus. Gleichzeitig schaffst du Platz für Dinge, die wirklich nützlich für dich sind.

Lust auf Frühjahsputz? Alleskönner Apfelessig: Mit dem Hausmittel kannst du Kalk entfernen, Gerüche loswerden und Reinigen ohne viel Aufwand. Außerdem gilt Nagellackentferner ebenfalls als Geheimtipp beim Putzen. Kennst du schon die Putz-Hacks von Oma, die wirklich funktionieren?

#6: Abgelaufene Lebensmittel

Hin und wieder kann es passieren, dass Lebensmittel ungenutzt ablaufen. Deshalb ist es besonders wichtig, den Kühlschrank regelmäßig danach zu untersuchen. Alles, was im Kühlschrank vor sich hinschimmelt, solltest du umgehend entsorgen, bevor andere Lebensmittel ebenfalls anfangen zu schimmeln. Vorbeugend den Kühlschrank einmal pro Woche komplett ausräumen, gründlich auswischen und alles begutachten, bevor du es wieder einräumst. Genauso wichtig ist es, die Schubladen und Schränke mit den Vorräten regelmäßig zu kontrollieren. Zwischen unzähligen Gewürzdöschen und Tees verliert man schnell mal den Überblick: Sei es der ungenießbare Tee oder das exotische Gewürz: Was abgelaufen ist und nicht schmeckt, gehört sofort in den Abfall. Konzentriere dich lieber auf die Dinge, die du magst.

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#7: Leergut

Es lohnt sich, leere Flaschen und Gläser regelmäßig zu entsorgen. Ansonsten sammeln sich in kurzer Zeit Berge von Leergut an, die in der Küche unnötig viel Platz wegnehmen. Außerdem erschweren sie das Putzen der Küche, weil sie immer im Weg stehen. Unnötigen Ballast kannst du hier nicht gebrauchen.

#8: Teppich

Auf einem kalten Fliesen- oder Steinboden ist es mit einem Läufer gleich viel angenehmer, ansonsten ist ein Teppich in der Küche absolut fehl am Platz. Schließlich geht beim Kochen, Schneiden und Garnieren auch schon mal etwas daneben. Schon nach kurzer Zeit sieht der Teppich ziemlich schmuddelig aus und die hässlichen Flecken lassen sich auch nur schwer entfernen. Außerdem kann ein rutschiger Teppich in der Hektik schnell zur gefährlichen Stolperfalle werden.

#9: Kochbücher

Eingeklemmt zwischen Schneidebrett und Kräutertopf breiten sie sich auf der Arbeitsfläche aus: Kochbücher. Von Jahr zu Jahr wird deine Sammlung größer, doch du nutzt die Rezepte nie, weil du du deine Lieblingsgerichte längst auswendig kennst? Beim Ausmisten dürfen Klassiker natürlich bleiben. Für den Rest gilt: aussortieren! Kochbücher sind nicht nur unnötige Platzfresser und Staubfänger, die meisten Rezepte findest du ohnehin online - reichlich Inspiration zum Kochen und Backen haben wir schließlich auf unseren Food-Seiten für dich gesammelt.

#10: Zerkratzte Pfannen

Nicht nur im Hinblick auf die unschöne Optik solltest du zerkratze Pfannen oder Backformen umgehend aussortieren, sondern vor allem wegen deiner Gesundheit. Denn beim Kochen können immer wieder Partikel der beschädigten Oberfläche ins Essen gelangen, die du dann unbemerkt mit isst. Auf Dauer ist das alles andere als gesund. Daher: Pfanne oder Backform aussortieren und am besten gegen eine hochwertige Edelstahlpfanne tauschen.

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