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Plage beenden mit Hausmittel

Wühlmäuse im Garten: Diese Gerüche mögen die Nagetiere ganz und gar nicht

  • Aktualisiert: 08.02.2023
  • 17:42
Sehen niedlich aus, bereiten Gartenbesitzern aber jede Menge Ärger: Wühlmäuse.
Sehen niedlich aus, bereiten Gartenbesitzern aber jede Menge Ärger: Wühlmäuse.© picture alliance / Zoonar | Falke

Wenn Karotten, Tulpenzwiebeln und Rosen im Garten angeknabbert worden sind, sind Wühlmäuse oft die Übeltäter. Du möchtest Wühlmäuse bekämpfen, um der Plage ein Ende zu bereiten? Kein Problem, wie du mit einfachen Hausmitteln den unschuldig aussehenden Tieren im Garten die Leibspeisen vermiest, erfährst du hier.

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Wühlmaus oder Maulwurf?

Bevor du Wühlmäuse bekämpfst, musst du erst einmal herausfinden, ob es sich tatsächlich um diese handelt. Die Tierchen hinterlassen im Garten groß aufgeschüttete Erdhaufen – genauso wie Maulwürfe. Letztere unterliegen allerdings der Bundesartenschutz-Verordnung und dürfen somit nur vertrieben und nicht bekämpft werden.

So sieht der Wühlmaus-Erdhaufen aus

Die Erdhaufen der Wühlmaus unterscheiden sich von denen der Maulwürfe insofern, als dass die Löcher im Haufen etwas seitlich versetzt liegen. Oftmals sind im Wühlmaus-Hügel außerdem Wurzel- und Pflanzenteile enthalten und die Erde ist nicht so hoch aufgeschüttet wie beim blinden Kameraden.

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Du hast einen Mottenbefall? Wir verraten dir, mit welchen Hausmitteln du Motten einfach loswirst.

Wühlmäuse bekämpfen: Hier stinkt's!

Na, hast du den Übeltäter sicher identifiziert? Dann solltest du jetzt zu den richtigen Hausmitteln greifen. Giftköder sind nicht zu empfehlen, belasten diese doch nur unnötig die Umwelt. Wer Wühlmäuse bekämpfen möchte, sollte sich die feinen Nasen der Wühlmäuse zunutze machen. So sollen den Nagetieren die Gerüche von Fichten-, Holunder-, und Thujapflanze sowie die Blätter der Walnuss stören. Wo's stinkt, hält sich die Wühlmaus nicht auf? Einige schwören auf diese natürlichen Methoden, Nachweise über die Funktionalität gibt's allerdings nicht.

Natürliche Feinde einsetzen

Der Kampf um Leben und Tod ist in der Natur gang und gäbe. Die natürlichste Lösung bei der Wühlmausbekämpfung ist daher die Ansiedlung von natürlichen Feinden. Du besitzt eine Katze? Prima, denn junge, kämpferische Katzen halten eine Wühlmauskolonie problemlos in Schach. Deinen Hund solltest du jedoch besser nicht auf die Nagetiere ansetzen – im schlimmsten Fall mausert er sich auf der Suche nach den Gartenschädlingen noch zum großen ‚Wühler'.

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Ebenfalls gut geeignet, wenn du Wühlmäuse bekämpfen möchtest, sind Greifvögel. Wer in einer ländlichen Region wohnt, kann Mäusebussarde, die natürlichen Feinde der Wühlmäuse, anlocken, indem im Garten Holzstangen mit kurzem Querriegel als Ansitze aufgestellt werden.

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