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1000 Rekruten pro Monat

30.000 Ausländer in Dschihad gezogen

  • Veröffentlicht: 27.09.2015
  • 15:17
  • dpa
dpa

Seit 2011 sind nach Einschätzung der US-Geheimdienste rund 30.000 Ausländer aus mehr als 100 Staaten in den Dschihad nach Syrien und in den Irak gezogen.

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Seit 2011 sind nach Einschätzung der US-Geheimdienste rund 30 000 Ausländer aus mehr als 100 Staaten in den Dschihad nach Syrien und in den Irak gezogen. Das seien doppelt so viele wie noch vor einem Jahr ermittelt, berichtet die "New York Times". Die meisten kämpften für das Kalifat, das die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in ihrem Herrschaftsbereich ausgerufen hat.

Aus den USA seien dabei 250 islamistische Kämpfer gekommen. Dagegen habe das US-Programm von 500 Millionen Dollar zur Ausbildung gemäßigter Rebellen in Syrien nur eine Handvoll Kämpfer hervorgebracht.

Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums wurden bei Luftangriffen der US-geführten Allianz westlicher und arabischer Staaten bereits rund 10.000 IS-Kämpfer getötet. Mit einem Zustrom von durchschnittlich 1000 Dschihadisten pro Monat könne der IS die Verluste ausgleichen, schreibt die Zeitung. Die gut 7000 Luftangriffe hätten aber die Expansion des "Kalifats" gestoppt und es gebe Berichte, dass die Rekrutierung von Dschihadisten schwieriger werde.

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