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War für gemeinnütziges Engagement bekannt

BMW-Erbin Quandt mit 89 Jahren gestorben

  • Veröffentlicht: 05.08.2015
  • 19:57 Uhr
  • dpa
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© dpa/Wolfgang Kumm

Die Unternehmerin, die für ihr gemeinnütziges Engagement bekannt war, starb am Montagabend in ihrem Haus in Bad Homburg.

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Die Unternehmerin und BMW-Erbin Johanna Quandt ist tot. Sie starb im Alter von 89 Jahren am Montagabend in ihrem Haus in Bad Homburg, wie ein Sprecher der Familie der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch mitteilte und damit eine Meldung der "Süddeutschen Zeitung" bestätigte.

Bis 1997 in mehreren Aufsichtsräten

Johanna Maria Quandt, so ihr vollständiger Name, lernte in den fünfziger Jahren den Unternehmer Herbert Quandt kennen, den sie 1960 heiratete. Nach seinem Tod im Jahr 1982 übernahm Johanna Quandt in ihrer Funktion als Testamentsvollstreckerin Mandate in den Aufsichtsräten von BMW, Altana und anderen Gesellschaften. Sie übte die Mandate bis 1997 aus, bevor sie die unternehmerische Verantwortung an ihre Kinder Susanne Klatten und Stefan Quandt übergab.

Johanna Quandt machte sich auch einen Namen durch ihr gemeinnütziges Engagement. Unter anderem förderte sie junge Journalisten. Ausdruck dieses Engagements war auch die Stiftung des Herbert Quandt Medien-Preises (1986) und die Gründung der Johanna-Quandt-Stiftung (1996), der sie als Kuratoriumsvorsitzende vorstand. Darüber hinaus engagierte sie sich für die Medizin und die medizinisch-wissenschaftliche Forschung.

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