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Löw beruhigt besorgte Vereine

DFB-Team: Mit Neuling Gerhardt gegen Italien

  • Veröffentlicht: 14.11.2016
  • 17:28 Uhr
  • dpa
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Zum Jahresabschluss setzt Joachim Löw seinen Erneuerungskurs im Weltmeisterteam fort. Der Wolfsburger Gerhardt darf gegen Italien von Beginn an spielen. Ungewiss ist noch die Fitness seines Kollegen Gomez. In der Belastungsdebatte beruhigt der Bundestrainer die Clubs.

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Mit Länderspiel-Debütant Yannick Gerhardt in der Startelf will Bundestrainer Joachim Löw den historischen Sieg-Hattrick gegen Italien schaffen. Der 22 Jahre alte Wolfsburger soll beim letzten Länderspiel des Jahres am Dienstag (20.45 Uhr) im Giuseppe-Meazza-Stadion als linker Außenverteidiger neben den etablierten Defensivkräften Mats Hummels und Benedikt Höwedes spielen, kündigte Löw am Montag bei der Pressekonferenz in Mailand an.

Ungewiss ist noch, ob Mario Gomez im Sturmzentrum agieren kann. Gerhardts Wolfsburger Club-Kollege hatte sich beim 8:0 am Freitag in San Marino einen Bluterguss im Oberschenkel zugezogen. "Stand jetzt sind alle Spieler einsatzfähig. Sollte Mario Gomez Probleme haben, werden wir aber kein Risiko eingehen", sagte der DFB-Chefcoach.

Löw nimmt Rücksicht

Löw kündigte zudem an, dass er bei seinen Personalentscheidungen auf die Belange der Bundesliga-Clubs Rücksicht nehmen werde. "Ich mache mir ganz konkrete Gedanken, wie ich die Belastungen der Spieler verteilen will. Von daher kann sich kein Verein beschweren. Kein Spieler wird überbelastet zurückkommen", sagte Löw.

Am Samstag steht unter anderem das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern an. Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte vor der Länderspielpause die Terminierung kritisiert. Nach mehreren Absagen gehören nur noch die Münchner Thomas Müller, Joshua Kimmich und Hummels zum DFB-Aufgebot. Den BVB vertreten in Mailand Mario Götze und Julian Weigl.

Die DFB-Auswahl kann mit einem Sieg eine historische Marke in der Länderspiel-Geschichte gegen die Squadra Azzurra knacken. Noch nie gewann Deutschland in 34 Partien dreimal in Serie. In diesem Jahr stehen bislang das 4:1 im Test im März in München und das dramatische 6:5 im Elfmeterschießen im EM-Viertelfinale zu Buche.

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