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Bekleidungsstücke werden zu Eingabeinstrumenten

Google-Projekt: Levi's verwandelt Jacken und Jeans in Trackpads

  • Veröffentlicht: 30.05.2015
  • 18:55
  • dpa
dpa

Die Zukunft wird immer digitaler. Der Jeanshersteller Levi Strauss will künftig "smarte" Stoffe verarbeiten, mit denen Bekleidungsstücke in Eingabeinstrumente für Smartphones und andere Mobilgeräte verwandelt werden können.

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Der Jeanshersteller Levi Strauss will künftig "smarte" Stoffe verarbeiten, mit denen Bekleidungsstücke in Eingabeinstrumente für Smartphones und andere Mobilgeräte verwandelt werden können. Levi's ist der erste Kooperationspartner von Google im "Project Jacquard", mit dem "intelligente Textilien" massentauglich gemacht werden sollen.

"Es gibt eine Chance, dass die von uns geliebte Kleidung uns dabei helfen kann, das beste und notwendige dieser digitalen Welt anzusprechen", sagte Paul Dillinger, Designer bei Levi Strauss, auf der Entwicklerkonferenz Google I/O in San Francisco. "Und wenn wir dabei den Augenkontakt mit der Person beibehalten können, mit der wir gerade zu Abend essen, dann hat das einen besonderen Wert."

Dünne Metallfäden in allen Stoffen

Um Jacken und andere Kleidungsstücke als eine Art Trackpad einsetzen zu können, müssen in den Stoffen dünne Metallfäden verwoben werden. Dabei standen die Forscher vor der Herausforderung, dass die Fäden sowie die winzigen Kommunikationschips die Herstellung der Stoffe schadlos überstehen. Außerdem sollten die Stoffe in beliebigen Farben herstellt werden können. Dillinger erinnerte daran, dass der deutschstämmige Unternehmensgründer Levi Strauss und sein Partner Jacob Davis bei der Erfindung der Jeans im 19. Jahrhundert erstmals Kupfernieten eingesetzt hatten. "Damit schließt sich ein Kreis aus Tradition und Innovation."

Mit einem berührungssensitiven Jackenärmel könnte ein Smartphone-Anwender beispielsweise einen Anruf auf seinem Kopfhörer annehmen, ohne das Telefon auf der Tasche zu holen.

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