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Wirtschaftsnobelpreisträgers mit Vorschlag

Griechenland: Parallelwährung als Lösung?

  • Veröffentlicht: 13.03.2015
  • 10:40 Uhr
  • dpa
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Nach Ansicht des Wirtschaftsnobelpreisträgers Christofer Pissarides könnte die Einführung einer Parallelwährung in Griechenland dessen Geldprobleme lösen.

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Um seine dramatischen Geldprobleme zu lösen, könnte Griechenland nach Ansicht des Wirtschaftsnobelpreisträgers Christofer Pissarides eine Parallelwährung einführen, ohne aus der Eurozone austreten zu müssen. Dies schlug Pissarides in einem Gespräch am späten Donnerstagabend im griechischen Fernsehen (NERIT) vor. Dies wäre «eine Notlösung», für den Fall, dass der griechische Staat in nächster Zeit die Löhne und Renten nicht mehr in vollem Umfang zahlen könne.

Wertpapiere die Lösung?

«Der Staat könnte eine bestimmte Art von Wertpapieren ausgeben, die der Anfang einer neuen (Parallel)-Währung  werden könnte», sagte der Nobelpreisträger. Der aus Zypern stammende Pissarides hatte 2010 den Wirtschaftsnobelpreis erhalten. Die Diskussionen über einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone sind zuletzt angesichts der Gefahr einer Staatspleite wieder heftig aufgeflammt. Ein Ausstieg oder Rauswurf ist allerdings in den EU-Verträgen gar nicht vorgesehen.

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