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Nach Veröffentlichung durch einige Top-Leichtathleten

NADA kritisiert Freigabe von Blutwerten

  • Veröffentlicht: 17.08.2015
  • 20:17 Uhr
  • dpa
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© dpa/Marius Becker

Es könnte dadurch der Eindruck entstehen, dass andere etwas verstecken möchten, so die Nationale Anti Doping Agentur.

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Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hat die Veröffentlichung von Blutwerten durch einige deutsche Spitzen-Leichtathleten wie Robert Harting kritisiert.

"Die NADA weist darauf hin, dass diese Werte nicht nur falsch interpretiert werden können, sondern auch der Anschein entstehen kann, dass Athleten, die ihre Daten nicht veröffentlichen wollen, etwas verstecken möchten", heißt es in einer Erklärung.

Verständnis für Empörung

Diskus-Olympiasieger Harting, 800-Meter-Läufer Robin Schembera und der frühere Geher André Höhne hatten ihre Blutwerte am Sonntag in einem Bericht der ARD-Sportschau für die Öffentlichkeit freigegeben und untersuchen lassen. In allen Fällen gab es keine Hinweise auf Blutdoping. Die Athleten wollten damit vor dem Hintergrund der Doping-Enthüllungen in der Leichtathletik Transparenz zeigen.

"Die deutschen Athleten sind - zu Recht - empört über die Missachtung und Nichtanwendung der Regeln, basierend auf Grundlage des WADA-Codes", schrieb die NADA weiter. Die Organisation sehe aber vielmehr "die WADA und die IAAF in der Pflicht, die im ARD-Bericht genannten Vorgänge schnell und lückenlos aufzuklären und sichert ihre volle Unterstützung bei der Aufklärung zu". Zu diesem Zweck haben die deutschen Anti-Doping-Kämpfer nach eigenen Angaben auch den Leichtathletik-Weltverband kontaktiert. "Leider ist das Auskunftsersuchen von der IAAF nicht ausreichend beantwortet worden."

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