Anzeige

Pakistanische Armee schießt indische Flieger ab

  • Veröffentlicht: 27.02.2019
  • 08:24 Uhr
  • dpa
Article Image Media
© dpa

Die Spannungen zwischen den Atommächten Indien und Pakistan nehmen zu. Einen Tag nach den indischen Luftangriffen in Pakistan haben Kampfflugzeuge aus Pakistan zwei indische Flugzeuge abgeschossen. 

Anzeige

Die pakistanischen Streitkräfte haben am Mittwochmorgen (Ortszeit) nach eigenen Angaben zwei indische Kampfflugzeuge über Pakistan abgeschossen. Der Armeesprecher Asif Ghafoor erklärte über Twitter, einer der beiden Maschinen sei im pakistanischen Teil Kaschmirs abgestürzt, der andere im indischen Teil des umstrittenen Gebietes. Ein indischer Pilot sei von Bodentruppen festgenommen worden, schrieb Ghafoor weiter.

Wenige Stunden davor hatte das pakistanische Außenministerium mitgeteilt, dass die pakistanische Luftwaffe über die faktische Grenze hinweg Luftschläge ausgeführt habe. "Der einzige Zweck dieser Aktion bestand darin, unser Recht, unseren Willen und unsere Fähigkeit zur Selbstverteidigung zu demonstrieren", twitterte der Außenministeriumssprecher Mohammad Faisal. Man wolle keine Eskalation, aber man sei völlig vorbereitet.

Absturz im indischen Teil Kaschmirs

Ein Sprecher der indischen Luftwaffe bestätigte den Absturz eines Flugzeugs der indischen Luftwaffe im Bezirk Budgam im indischen Teil Kaschmirs. Weitere Angaben machte der Sprecher nicht.

Die Spannungen zwischen den beiden Atommächten haben sich in den vergangenen zwei Wochen stark zugespitzt. Indien hatte am Dienstag mitgeteilt, es habe ein Terroristencamp im Nachbarland angegriffen. Dabei sei "eine sehr große Anzahl" Angehöriger der islamistischen Terrorgruppe Jaish-e-Mohammed getötet worden. Diese hatte nach eigenen Angaben am 14. Februar im indischen Teil Kaschmirs bei einem Anschlag 40 indische Sicherheitskräfte einer paramilitärischen Polizeitruppe getötet. Indien machte Pakistan für den Angriff verantwortlich, was Islamabad zurückwies.

Mehr Informationen
Tuerkei_Urlaub_dpa
News

Reisebüros glauben nicht an Türkei-Comeback

  • 05.06.2023
  • 12:10 Uhr

© 2024 Seven.One Entertainment Group