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21 Verletzte

Schütze in Texas eröffnet Feuer - Fünf Tote

  • Veröffentlicht: 01.09.2019
  • 07:52
  • dpa
Rogers/Odessa American/AP/dpa

Erneut schlägt ein Schütze in den USA zu. Die Polizei kann den mutmaßlichen Täter erst stoppen, als schon mehrere Menschen tot sind.

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Durch Schüsse im US-Bundesstaat Texas sind mindestens fünf Menschen getötet und 21 weitere verletzt worden. Der mutmaßliche Schütze, ein etwa Mitte 30 Jahre alter weißer Mann, wurde auf dem Parkplatz eines großen Kinos im Ort Odessa erschossen, wie die örtliche Polizei am Samstagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz erklärte. Unklar war zunächst, ob der mutmaßliche Täter zu den fünf Toten gehört.

Es gebe nach bisherigem Erkenntnisstand keine weiteren Schützen, die Ermittlungen dauerten aber noch an, erklärte die Polizei. Es seien mindestens drei Polizisten verletzt worden, hieß es weiter. Der Zwischenfall habe mit einer normalen Verkehrskontrolle des Verdächtigen begonnen.

US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, Justizminister William Barr habe ihn über den Vorfall informiert. Auch die Bundespolizei FBI befasse sich mit dem Fall.

Ersten Polizeiinformationen zufolge hatte der mutmaßliche Schütze einen Lastwagen der Post gekapert. Nachdem er zunächst in Midland offenbar wahllos Schüsse abgefeuert hatte, erschoss ihn die Polizei schließlich auf dem Parkplatz des Kinos in der benachbarten Stadt Odessa.

Ein "sinnloser und feiger Angriff"

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, verurteilte den Zwischenfall als "sinnlosen und feigen Angriff". Er werde nicht zulassen, dass Texas von "Hass und Gewalt" überzogen werde, erklärte er. Er werde morgen nach Odessa reisen, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu verschaffen.

In den USA, wo Waffen in der Regel sehr leicht zu kaufen sind, kommt es immer wieder zu Fällen, in denen Schützen in Schulen, Einkaufszentren oder an anderen öffentlichen Orten auf Passanten feuern. Tausende Menschen sterben jedes Jahr infolge von Schusswaffengebrauch. Erst Anfang August hatten zwei Schützen in El Paso (Texas) und in Dayton (Ohio) mit Sturmgewehren ein regelrechtes Blutbad angerichtet. Insgesamt wurden 31 Menschen getötet und zahlreiche verletzt. Die Fälle in El Paso und Dayton befeuerten die seit Jahren anhaltende Debatte über das Waffenrecht in dem Land.

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