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Strafe für Korruption

Siemens wehrt sich gegen Auftrags-Bann in Brasilien

  • Veröffentlicht: 03.03.2014
  • 23:15
  • RTR
DPA

Der Bann habe allerdings nur begrenzte wirtschaftliche Folgen für den Elektrokonzern. "Die Entscheidung betrifft einen einstelligen Prozentsatz unsere aktuellen Geschäfts in Brasilien", erklärte ein Konzernsprecher. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit um die Folgen von Schmiergeldzahlungen vor mehr als zehn Jahren hatte ein brasilianisches Gericht Ende Januar bestätigt, dass Siemens zur Strafe für fünf Jahre von der Vergabe öffentlicher Aufträge auszuschließen sei.

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Die Münchner erwirtschafteten im vergangenen Jahr dort einen Umsatz von knapp zwei Milliarden Euro und verbuchten Neuaufträge von knapp 1,9 Milliarden Euro. Vor Ort beschäftigt der Konzern fast 8000 Menschen und beliefert vor allem Stromkonzerne und Ölfirmen. 

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