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Unternehmen baut den Standort Arnstadt aus

Solarworld startet Silizium-Produktion in Thüringen

  • Veröffentlicht: 12.03.2015
  • 16:24 Uhr
  • dpa
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Solarworld baut den Standort Arnstadt aus und stellt neue Mitarbeiter an

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Ein Jahr nach der Übernahme von Teilen der Solarsparte des Bosch-Konzerns baut Solarworld den Thüringer Standort Arnstadt aus. Neben Solarzellen und -modulen vor allem für den US-Markt sollen zusätzlich auch Siliziumblöcke (Ingots) produziert werden, sagte der Vorstandschef der Bonner Solarworld AG, Frank Asbeck, am Donnerstag in Arnstadt. Damit steige die Zahl der Beschäftigten an diesem Standort von derzeit 830 in Richtung 900.

Solarworld hatte im März 2014 - damals selbst wirtschaftlich angeschlagen - von Bosch Solar einen erst wenige Jahre alten Fabrikkomplex in Arnstadt übernommen. Bosch war nach Verlusten aus dem Solargeschäft aufgestiegen.

Produktionsstandorte ausgelastet

Für die Beschäftigungsgarantie von 800 Mitarbeitern habe das Bonner Solarunternehmen von Bosch eine «Mitgift» von etwa 130 Millionen Euro erhalten, bestätigte Asbeck erstmals. Damals sei der Außeneindruck entstanden, «der Blinde stützt den Kranken». Die Übernahme-Entscheidung sei aber richtig gewesen.

Nach Angaben des Vorstandschefs sind alle Produktionsstandorte des Unternehmens in Arnstadt, im sächsischen Freiberg sowie in Oregon/USA ausgelastet. Nach einem negativen Betriebsergebnis 2014 rechnet Asbeck für 2015 mit einem profitablen operativen Geschäft. Zahlen sollen bei der Bilanzvorlage Ende März genannt werden. Solarworld hat nach eigenen Angaben 3400 Beschäftigte, davon 2300 in Deutschland.

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