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Berliner Ärzte denken über OP nach

Timoschenko kann nur mit Rollator gehen

  • Veröffentlicht: 08.03.2014
  • 16:45 Uhr
  • mli, DPA
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© AFP

Kurz nach ihrer Ankunft in Berlin ist die ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko in der Charité untersucht, aber noch nicht operiert worden. Es sei noch nicht sicher, ob eine OP empfehlenswert sei, sagte Charité-Chef Karl Max Einhäupl in Berlin. Timoschenko leidet an Bandscheibenvorfällen. Zunächst solle geklärt werden, in welchem Bereich der Wirbelsäule die stärksten Schmerzen entstünden, sagte Einhäupl.

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Dazu sei eine Kernspintomographie gemacht worden. Am Montag werde endgültig über die Therapie entschieden. Wie lange Timoschenko bleiben müsse, sei noch nicht klar. Die Behandlungskosten übernehme sie selbst.

Timoschenko hat Schmerzen im unteren Rücken

Die 53-Jährige habe starke Schmerzen im unteren Rücken, die ins rechte Bein zögen, sagte Neurologe Matthias Endres. Sie nehme fast täglich Schmerzmittel, könne nur mit einem Rollator gehen und belaste das rechte Bein nicht. Timoschenko habe einen starken Willen, sich der Therapie zu stellen und wirke nicht ungewöhnlich geschwächt.

Timoschenko, die im Februar aus der Haft freikam, wird bereits seit rund zwei Jahren von Spezialisten der Universitätsklinik behandelt. Sie hat seit 2011 mehrere Bandscheibenvorfälle erlitten. In der Ukraine hatte sie eine Operation und auch jegliche Injektionen abgelehnt, weil sie den Behörden nicht traute.

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