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Land habe nichts mehr zu geben

Tsipras fordert Ende der Sparpolitik

  • Veröffentlicht: 16.06.2015
  • 15:44 Uhr
  • dpa
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Die griechische Regierung will weiter verhandeln - die Fortsetzung der Sparpolitik könne aber nicht die Lösung sein, so Tsipras.

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Die griechische Regierung ist bereit, an den Verhandlungstisch mit den Gläubigern zurückzukehren. Das Land habe aber nichts mehr zu geben. Es habe die Grenzen dessen erreicht, was es ertragen könne, sagte Regierungschef Alexis Tsipras bei einer Rede vor seiner Parlamentsfraktion am Dienstag in Athen. "Wir sind bereit, mit unseren Partnern ... für eine Lösung zu arbeiten", sagte er. Die Lösung könne aber nicht die Fortsetzung der Sparpolitik sein. "Ich glaube, wir sind auf der Zielgeraden", meinte Tsipras. Europa müsse aber "aufhören, sich selbst ins Bein zu schießen".

Debatte um Griechenland-Austritt aus Eurozone beenden

Das Abkommen dürfe die Rentner nicht weiter belasten. Zudem müsse es das Thema des griechischen Schuldenberges regeln. Die Debatte um einen Austritt Griechenlands aus dem Euroland sollte ein für alle Mal beendet werden, forderte Tsipras.    

Der Regierungschef sagte, er habe viele seiner Wahlversprechen zurückgenommen, um damit den Gläubigern entgegenzukommen. Doch die internationalen Gläubiger - Europäische Zentralbank, EU-Kommission und Internationaler Währungsfonds - forderten immer noch härtere Maßnahmen. Nach Ansicht Tsipras' stehen politische Gründe hinter diesem Verhalten. Viele Regierungen wollten in Europa keine linke Politik dulden. 

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