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Erdbeben in Türkei und Syrien: Bayern will helfen

  • Aktualisiert: 07.02.2023
  • 19:31 Uhr

Das Wichtigste in Kürze

  • Bayern will bei Erdbeben-Katastrophe in Türkei und Syrien helfen

  • Ministerpräsident Markus Söder hat Hilfe bei medizinischer Hilfe und Unterbringung angeboten

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Knapp 5.000 Tote bei Erdbeben-Katastrophe im türkisch-syrischen Grenzgebiet - Bayern hat jetzt umfassende Unterstützung angeboten.

Söder zu Erdbeben-Katastrophe

Am Tag nach dem schrecklichen Erdbeben an der türkisch-syrischen Grenze haben Helfer aus Bayern begonnen, ins Katastrophengebiet zu reisen. Ministerpräsident Markus Söder beteuerte, dass Bayern bereit sei, der Türkei und Syrien zu helfen, und zeigte sich entsetzt über das große Unglück. Er und der Freistaat trauern mit den Opfern und hoffen, dass möglichst viele Überlebende gerettet werden können.

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Hilfsorganisationen aus Bayern 

51 Helfende des Technischen Hilfswerks (THW) brachen am Dienstag als erste auf, um im Katastrophengebiet tätig zu werden. Einer von ihnen kommt sogar aus München. Die THW-Helfer sind gut vorbereitet, da sie schweres Rettungsgerät, wie Betonkettensägen, sowie ein eigenes Camp und Lebensmittel für zehn Tage dabei haben.

Zusätzlich möchte die Hilfsorganisation Humedica aus Kaufbeuren im Allgäu am Mittwoch mit einem Flug von München aus in die Erdbebenregion reisen. Ein Team bestehend aus drei Personen will vor Ort einen Überblick über die Situation gewinnen, um dann weitere Unterstützung zu leisten, so ein Sprecher.

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) wurde bisher noch nicht um Hilfe gebeten, aber es steht bereit, falls es gebraucht wird. Es kann beispielsweise Trümmersuchhunde und Material zur Wasseraufbereitung bereitstellen. Das Deutsche Rote Kreuz steht in Kontakt mit türkischen und syrischen Organisationen.

Das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk (MHW) aus München wartet noch auf Rückmeldung aus der Türkei, um zu erfahren, ob und wie es helfen kann. Eine Partnerorganisation vor Ort sondiert derzeit die Lage und wird dann den Bedarf melden. Das MHW kann insbesondere medizinisches Personal für Krankenhäuser bereitstellen.

Spenden für Menschen in Not

Zahlreiche private Initiativen und Organisationen im Freistaat rufen zu Sachspenden für die Menschen im Erdbebengebiet auf. Die Flüchtlingshilfsorganisation Space Eye aus Regensburg ist eine davon. Auch der Flughafen Nürnberg informiert auf seiner Webseite über Orte, an denen Hilfsgüter gespendet werden können.

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5.000 Tote bei Erdbeben

Nach der Erdbeben-Katastrophe werden noch immer viele Menschen vermisst. Tausende Gebäude sind eingestürzt. Laut Angaben vom Dienstagmorgen sind fast 5.000 Menschen gestorben. Mehr als 23.500 Menschen wurden in der Südtürkei und Nordsyrien verletzt.

  • Quelle: dpa

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