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Gemeinde nimmt Abschied

Für getötete Ukrainer: Gedenkgottesdienst in Murnau

  • Veröffentlicht: 02.05.2024
  • 15:00 Uhr
  • Sara Ritterbach Ciuró
Neben dem Einkaufszentrums an dem am Samstagabend zwei Männer aus der Ukraine getötet worden sind, haben Menschen Blumen und Plakate niedergelegt.
Neben dem Einkaufszentrums an dem am Samstagabend zwei Männer aus der Ukraine getötet worden sind, haben Menschen Blumen und Plakate niedergelegt.© Angelika Warmuth/dpa

Murnau steht unter Schock - in der beschaulichen Marktgemeinde im Blauen Land sind zwei Ukrainer getötet worden. Nun will der Ort Abschied nehmen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Am Samstagabend wurden zwei Ukrainer auf dem Gelände eines Einkaufszentrums in Murnau erstochen.

  • Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei dem Täter um einen 57 Jahren alten Russen.

  • Die Gemeinde Murnau hat am Donnerstag in einem Gedenkgottesdienst Abschied genommen.

Inhalt

  • Gedenkgottesdienst für die Opfer
  • Blumen und Kerzen am Tatort
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Gedenkgottesdienst für die Opfer

Nach der Tötung zweier ukrainischer Soldaten nimmt die oberbayerische Marktgemeinde Murnau am Staffelsee am Donnerstag (14.00 Uhr) in einem Gedenkgottesdienst Abschied. Der örtliche Pfarrer und ein Geistlicher der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde in München werden die Feier gemeinsam gestalten. Den Menschen in Murnau solle damit die Möglichkeit eines angemessenen Abschieds gegeben werden, hieß es bei der Gemeinde.

Blumen und Kerzen am Tatort

Die beiden Ukrainer im Alter von 23 und 36 Jahren waren am Samstagabend auf dem Gelände eines Einkaufszentrums erstochen worden. Die Soldaten waren zur medizinischen Behandlung und Rehabilitation in der Region. Die Polizei nahm kurz darauf einen Mann unter dringendem Tatverdacht fest. Es handelt sich um einen 57 Jahre alten Russen. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen zweifachen Mordes.

Am Tatort hatte sich an den Folgetagen eine Art Pilgerstätte entwickelt. Viele Menschen legten Blumen nieder, verharrten im stillen Gebet. Neben Blumen und Kerzen waren Bilder der beiden Getöteten und die ukrainische Flagge zu sehen. Bürgermeister Rolf Beuting (ÖDP) ordnete am Rathaus Trauerflor an. Er sprach den Angehörigen sein Beileid und tiefstes Mitgefühl aus. "In dieser ohnehin für sie schweren Zeit haben sie geliebte Familienmitglieder verloren." Er sprach von einer sehr schlimmen Einzeltat.

  • Verwendete Quelle:
  • Nachrichtenagentur dpa
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