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Fall schockiert über Bayern hinaus

Mord an Kind in Wunsiedel: 10-Jährige wurde zuvor vergewaltigt

  • Veröffentlicht: 05.09.2023
  • 18:19 Uhr

Totes Mädchen in Wunsiedel - jetzt scheint der Ablauf der Geschehnisse klar. Ein zehnjähriges Mädchen soll zuerst von einem 25 Jahre alten Mann vergewaltigt worden sein. Anschließend wurde das Kind wohl von einem fast gleichaltrigen Jungen getötet. 

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Das Wichtigste in Kürze

  • Neues im Fall um das tote Mädchen im Kinderheim in Wunsiedel.

  • Vor dem Mord wurde das Mädchen offenbar sexuell missbraucht.

  • Anschließend wurde das Kind wohl von einem elfjährigen Jungen getötet.

Totes Mädchen in Wunsiedel

In Bezug auf den Fall der zehnjährigen Lena im oberfränkischen Wunsiedel gibt es neue Ermittlungsergebnisse. Das Mädchen wurde Anfang April in dem Kinderheim wohl von einem elfjährigen Jungen getötet. Vor dem Mord soll das Mädchen offenbar von einem 25-jährigen Mann sexuell missbraucht worden sein.

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Das Kind wurde vergewaltigt

Durch ein offen stehendes Badezimmerfenster verschaffte sich der 25-jährige Daniel T. Zutritt zu dem Zimmer. Hier traf er zufällig auf den Elfjährigen und anschließend auf das Opfer, welches er sexuell missbrauchte.

Ob sich der Mann und der Junge bereits kannten, wollte die Staatsanwaltschaft nicht bekannt geben. Den Großteil der Taten hat der Angeklagte bereits gestanden. Ihn erwartet nun eine Anklage vor dem Landgericht Hof.

Elfjähriger Junge noch nicht strafmündig

Noch am selben Abend kurz nach der Vergewaltigung soll es zwischen der zehnjährigen Lena und dem Bewohner des Kinderheimes aus unbekannten Gründen zu einem Streit gekommen sein.

Dieser eskalierte soweit, dass der Junge das Opfer noch an Ort und Stelle zum Tode strangulierte. Da der Junge mit seinen elf  Jahren strafunmündig ist, wird der Mord wohl unbestraft bleiben. Daniel T. soll mit dem Tod des Mädchens nichts zu tun haben, da er das Kinderheim kurz zuvor verließ. 

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Fall schockiert über Bayern hinaus

Die Nachricht, dass in dem ruhig gelegenen Kinder- und Jugendheim ein Mädchen gewaltsam zu Tode gekommen ist, schockierte weit über die Grenzen der Region hinaus.

Was geschah hinter den Mauern der Einrichtung, die Kinder eigentlich Schutz bieten sollte? Eine Soko mit 40 Mitarbeitenden machte sich an die Klärung des Falles. Ins Visier gerieten der elf Jahre alte Junge und der 25-Jährige, der seit Ende April in Untersuchungshaft sitzt. Der Mann soll zudem seit Anfang 2022 fünf Einbrüche in Baucontainer begangen haben.

  • Verwendete Quelle:
  • Nachrichtenagentur dpa
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