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Abnehmen, aber wie?

Intervallfasten, Low-Carb und Co.: So findest du die optimale Abnehm-Methode für dich

  • Aktualisiert: 23.02.2024
  • 15:40 Uhr
Diäten gibt es wie Sand am Meer. Alle versprechen schnelles - und meist einfaches - Abnehmen. Welche Diätarten gibt es und wo liegen die Unterschiede? Wir klären es.
Diäten gibt es wie Sand am Meer. Alle versprechen schnelles - und meist einfaches - Abnehmen. Welche Diätarten gibt es und wo liegen die Unterschiede? Wir klären es. © Jacob Lund - stock.adobe.com

Im Diäten-Dschungel finden sich viele kaum noch zurecht. Welche Diätarten gibt es überhaupt? Eine nicht ganz unwichtige Frage, denn nicht für jeden ist jede Diät auch gleich gut. Ein Überblick kann da nicht schaden. Wir stellen euch verschiedene Diätarten vor, die das Abnehmen erleichtern sollen, Vor- und Nachteile inklusive.

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Im Video: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Low-Carb, Low-Fat und No-Carb?

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Crash- und Monodiäten: Schneller Gewichtsverlust mit Risiken

Crash-Diäten wie beispielsweise die Thonon-Diät sind bekannt für ihr Versprechen eines Gewichtsverlusts in kürzester Zeit. Diese Diätarten setzen oft auf eine extrem kalorienarme Ernährung, die zu einer drastischen Reduzierung der täglichen Kalorienzufuhr führt. Monodiäten hingegen beschränken sich auf den Verzehr eines bestimmten Lebensmittels oder einer Lebensmittelgruppe über einen begrenzten Zeitraum.

Während die Anfangsergebnisse verlockend sein mögen, sind diese Diäten mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Durch den extremen Kalorienmangel kommt es zu Mangelernährung und einem Verlust an wichtigen Nährstoffen. Zudem verlangsamen sie den Stoffwechsel und versetzen den Körper in den Hungermodus, wodurch sich später der Jojo-Effekt einstellt. Diese Diäten sind nicht nachhaltig und können zu Erschöpfung, Kopfschmerzen und anderen gesundheitlichen Problemen führen.

Wer sich bei einer Diät nur von einem Lebensmittel ernährt oder die Kalorienzufuhr plötzlich extrem reduziert, verliert schnell die Lust an gesundem Essen. Setze besser nicht auf Crash- oder Monodiäten.
Wer sich bei einer Diät nur von einem Lebensmittel ernährt oder die Kalorienzufuhr plötzlich extrem reduziert, verliert schnell die Lust an gesundem Essen. Setze besser nicht auf Crash- oder Monodiäten.© New Africa - stock.adobe.com

Diätarten: Das Prinzip Trennkost

Das Konzept der Trennkost geht auf den amerikanischen Arzt William Howard Hay zurück, der von 1866 bis 1940 lebte. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand die Idee der Trennkost auch in Deutschland Verbreitung und gewann in den folgenden Jahrzehnten viele Anhänger:innen. Die Trennkost-Diät basiert auf der Theorie, dass Proteine und stärkehaltige Kohlenhydrate nicht gleichzeitig verzehrt werden sollten, um eine bessere Verdauung und effektiven Gewichtsverlust zu fördern. Die Befürworter:innen der Trennkost gingen davon aus, dass der Körper schädliche Säuren produzieren würde, wenn Eiweiße und Kohlenhydrate gemeinsam konsumiert werden.

Obwohl einige Anhänger:innen von Trennkost-Diäten von ihren Ergebnissen berichten, fehlt es an wissenschaftlichen Beweisen für ihre Wirksamkeit. Es ist wichtig anzumerken, dass diese Annahme heute nicht mehr haltbar ist und aus einer Zeit stammt, in der das Wissen über Ernährung noch begrenzt war. Beachte, dass eine ausgewogene Ernährung, die verschiedene Nährstoffe kombiniert, entscheidend für die Gesundheit ist.

Auch ohne oder mit wenig Kohlenhydraten lässt es sich schlemmen. Hast du zum Beispiel schon mal Zucchini-Nudeln, sogenannte Zoodles, probiert? So musst du beim Low-Carb-Pastagericht auf nichts verzichten.
Auch ohne oder mit wenig Kohlenhydraten lässt es sich schlemmen. Hast du zum Beispiel schon mal Zucchini-Nudeln, sogenannte Zoodles, probiert? So musst du beim Low-Carb-Pastagericht auf nichts verzichten. © Adobe Stock
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Low-Carb und Keto: Proteine und Fette statt Kohlenhydrate

Low-Carb und Keto-Diäten haben in den letzten Jahren an Popularität gewonnen und basieren auf der Reduzierung der Kohlenhydrataufnahme zugunsten eines höheren Anteils an Proteinen und gesunden Fetten. Ziel ist es, den Körper in einen Zustand der Ketose zu versetzen, in dem er Fett als Hauptenergiequelle nutzt.

Diese Diätarten haben einige positive Auswirkungen gezeigt, darunter ein verbesserter Blutzuckerspiegel und Gewichtsabnahme. Jedoch ist eine langfristige Anwendung dieser Diäten mit Vorsicht zu genießen, da sie möglicherweise zu einem Mangel an Ballaststoffen und wichtigen Nährstoffen führen kann. Zudem kann die Einführung von zu viel gesättigten Fettsäuren die Gesundheit des Herzens beeinträchtigen.

Im Video: Wie gut ist die Low-Carb-Diät wirklich?

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Formula-Diäten: Mahlzeitenersatz für schnelle Ergebnisse

Das Prinzip der Formula-Diäten klingt simpel. Die Shakes aus Fertigpulver nehmen dir das Kochen und Kalorienzählen gänzlich ab. Gleichzeitig sollen die Drinks, die es in vielen Geschmacksrichtungen und von zahlreichen Herstellern gibt, den Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgen. Der Nachteil der Diät ist jedoch, dass die Pulver nicht gerade günstig sind. Und so lecker die Drinks zunächst auch zu sein scheinen: Auf Dauer wird es zu langweilig und einseitig. Formula-Diäten sind nicht für eine dauerhafte Ernährungsumstellung geeignet.

Intervallfasten: Verzicht auf Nahrung zur besseren Gesundheit

Intervallfasten beinhaltet längere Zeiträume ohne Nahrungsaufnahme, gefolgt von Essensfenstern. Es gibt verschiedene Ansätze, darunter das 16/8-Intervallfasten, bei dem 16 Stunden gefastet wird und die Nahrungsaufnahme auf einen 8-Stunden-Zeitraum beschränkt ist. 

Das Fasten hat eine lange Geschichte und wird oft aus religiösen oder spirituellen Gründen praktiziert. In den letzten Jahren hat es jedoch als gesundheitsfördernder Ansatz an Popularität gewonnen. Studien deuten darauf hin, dass Intervallfasten eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen bietet, einschließlich einer verbesserten Insulinsensitivität, Gewichtsabnahme und einer verminderten Entzündungsreaktion im Körper. Es ist jedoch nicht für jeden geeignet. Lass dich am besten zunächst von medizinischem Fachpersonal beraten, wenn du auf diese Art abnehmen willst.

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Finde hier heraus, welche weiteren Fastenarten es gibt:
Frau schenkt sich Tee ein.
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Heilfasten, Intervallfasten, Basenfasten

Fasten: Welche Fastenart ist die richtige für mich?

Heilfasten, Intervallfasten oder Basenfasten - es gibt zahlreiche Fasten-Arten. Welche genau zu dir und deinen persönlichen Zielen passt und wie du richtig fastest, findest du hier heraus.

  • 30.03.2023
  • 16:43 Uhr

Die Mediterrane Diät: Ein gesunder und ausgewogener Ansatz

Die Mediterrane Diät basiert auf der traditionellen Ernährung in den Mittelmeerländern und ist reich an Obst, Gemüse, Olivenöl, Vollkornprodukten, Fisch und magerem Fleisch. Studien zeigen, dass diese Ernährungsweise das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen chronischen Krankheiten reduzieren kann.

Der Fokus liegt auf einer ausgewogenen Nährstoffzufuhr, die reich an Antioxidantien, ungesättigten Fettsäuren und Ballaststoffen ist. Die Mediterrane Diät betont auch den sozialen Aspekt des Essens und fördert das Teilen von Mahlzeiten mit Familie und Freunden. Das trägt dazu bei, dass Essen nicht nur als Nahrungsaufnahme, sondern auch als soziales Erlebnis betrachtet wird, was sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken kann.

Übrigens: Wie sich die mediterrane Ernährung im Vergleich mit anderen Ernährungsmethoden schlägt? Wir haben die besten Abnehmmethoden im Vergleich.

Fazit: Diät ist bei Weitem nicht gleich Diät: Es gibt gesündere Diätarten wie die Low Carb-Diät, aber auch äußerst bedenkliche Abnehm-Varianten. Dazu gehören unter anderem alle Monodiäten. Für welche Diät du dich auch entscheidest: Stelle in jedem Fall sicher, dass du beim Abnehmen mit allen nötigen Nährstoffen versorgt wirst. Und denke daran: Längerfristig kommst du nur mit einer dauerhaften Ernährungsumstellung ans Ziel.

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