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Bauchnabel-Hygiene

Nabelstein: Daher solltest du deinen Bauchnabel regelmäßig waschen

  • Aktualisiert: 14.03.2024
  • 17:05 Uhr
  • (ncz/spot)
Ihrem Bauchnabel geben die meisten Menschen keine Beachtung. Dabei sollte man ihn beim Duschen auf keinen Fall vergessen: Mangelnde Pflege kann unangenehme Folgen haben.
Ihrem Bauchnabel geben die meisten Menschen keine Beachtung. Dabei sollte man ihn beim Duschen auf keinen Fall vergessen: Mangelnde Pflege kann unangenehme Folgen haben.© Marc Bordons/Stocksy - adobe.stock

Er ist vielleicht die am meisten vernachlässigte Stelle des Körpers: der Bauchnabel. Beim Duschen lassen wir die kleine Körperstelle am Bauch gerne aus. Zwar hat der Bauchnabel im Erwachsenenalter keine Funktion mehr, denn er ist ein Überbleibsel der Nabelschnur, über die wir im Mutterleib mit Blut, Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Vernachlässigen wir ihn, kann das allerdings Folgen für unsere Gesundheit haben.

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Was ist Nabelstein und wie entsteht er?

Durch seine versteckte Stelle zwischen Bauchfalten und Haut ist der Bauchnabel beim Duschen leicht zu übersehen. Und er bildet eine ideale Umgebung für Bakterienwachstum. Im Laufe der Zeit sammeln sich im Bauchnabel abgestorbene Hautzellen, Schweiß und Talg sowie möglicherweise kleine Fussel von Kleidungsstücken an. Werden diese über einen längeren Zeitraum nicht entfernt, kann Nabelstein entstehen.

Bei Nabelstein - medizinisch auch Omphalolith genannt - handelt es sich um ein festes, braunes oder schwarzes Gebilde, das sich nur schwer entfernen lässt und zu Entzündungen führen kann. Das Problem: Er kann schmerzhaft sein und ist nicht ganz einfach zu entfernen.

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Nabelstein entfernen

Versuche auf keinen Fall, den Stein mit "Gewalt" zu entfernen. Er kann mit der umliegenden Haut verankert sein. Dadurch kann es zu Verletzungen kommen, wenn du versuchst, ihn abzukratzen oder abzuziehen. Zuerst sollte der Nabelstein mit etwas Baby-Öl aufgeweicht werden - das dauert etwa zwei bis drei Tage. Trage das Öl einfach sanft mit einem Wattestäbchen auf.

Ist der Nabelstein aufgeweicht, sollte er sich ganz einfach mit einer Pinzette entfernen lassen. Anschließend den Bauchnabel gründlich mit warmem Wasser abspülen und abtrocknen.

Falls du beim Entfernen die Haut am Bauchnabel verletzt oder den Nabelstein nicht ganz wegbekommen hast, dann suche unbedingt medizinisches Fachpersonal auf.

Auch interessant: Vorsicht bei Wattestäbchen: Warum sie nicht ins Ohr gehören.

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Bauchnabel richtig reinigen

Nabelstein - und auch andere Entzündungen des Bauchnabels - zu vermeiden ist ganz einfach: Beim Duschen einfach mit dem Finger, etwas Wasser und milder Seife vorsichtig reinigen und dann sanft trockentupfen. 

Nabelstein bei Babys

Nabelsteine können auch bei Babys und kleinen Kindern auftreten, oft begleitet von einem unangenehmen Geruch. Sie sollten ebenfalls durch sanftes Reinigen entfernt werden. Besonders bei Babys ist Vorsicht geboten, um den Bauchnabel nicht zu reizen. Vermeide übermäßiges Reiben. Stattdessen kannst du vorsichtig, wie oben beschrieben, mit etwas Baby-Öl und Wattestäbchen vorgehen.

Wenn der Nabelstein spürbar weicher geworden ist, gib deinem Baby ein Bad. Das warme Wasser hilft dabei, den Nabelstein weiter aufzuweichen. Sollte er nicht von selbst herausgespült werden, kannst du ihn vorsichtig mit einem weichen Lappen im Wasser herausstreichen. Deine Hebamme kann dir sicherlich weitere Tipps geben.

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Ist ein Nabelstein gefährlich?

Ein Nabelstein ist nicht gefährlich. Allerdings kann er auf mangelnde Körperhygiene hindeuten. Es wird unangenehm, wenn der Bauchnabel anfängt, schlecht zu riechen. Eine nicht ausreichend gereinigte Nabelgegend kann zu einer Bauchnabelentzündung führen. Typische Anzeichen dafür sind Rötungen, Schwellungen und im schlimmsten Fall das Austreten von übel riechendem Eiter. In einem solchen Fall solltest du nicht zögern, sondern dich sofort an medizinisches Fachpersonal wenden. Die Ärzt:innen können die betroffene Stelle reinigen und die Entzündung behandeln.

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