Anzeige
schön in jedem alter

Natürlich schön: Mit diesen Nährstoffen behältst du deine Haarfarbe im Alter bei

  • Aktualisiert: 17.05.2023
  • 10:05 Uhr
Graue Haare sind ganz natürlich. Warum sie bei manchen früher und bei anderen später auftreten, klären wir hier.
Graue Haare sind ganz natürlich. Warum sie bei manchen früher und bei anderen später auftreten, klären wir hier. © Adobe Stock

Wenn wir älter werden, kommt es vor, dass die Haare grau werden. Wann das geschieht, ist abhängig von der genetischen Veranlagung und dem Lebensstil. Gesundheitsexpertin Charlotte Karlinder verrät, ob graue Haare wieder ihre alte Farbe bekommen können.

Anzeige

Warum werden Haare grau?

Die Farbe deiner Haare werden durch Melanozyten produziert. Diese Zellen produzieren den Farbstoff Melanin, der für verschiedene Haarfarben wie blond, schwarz, rot oder braun verantwortlich ist. Wirst du älter, kommt es vor, dass deine Haare grau werden, weil der Anteil an Melanozyten mit dem Alter abnimmt. Anstelle von Melanin befinden sich dann Luftbläschen in den Haarzellen, was zu farblosen Haaren anstelle von pigmentierten Haaren führt.

Tatsächlich gibt es also keine grauen Haare im eigentlichen Sinne. Sie sind eine optische Täuschung, da farblose Haare in Kombination mit noch dunkleren Haaren grau erscheinen.

Wann deine Haare grau werden, ist abhängig von deiner genetischen Veranlagung und deinem Lebensstil. Manche Menschen bekommen bereits mit 20 Jahren das erste graue Haar, andere erst mit 60 Jahren.

Anzeige
Anzeige

Nährstoffe und graue Haare: Fehlt dem Körper etwas, wenn man graue Haare bekommt?

Bekommst du graue Haare, fehlt deinem Körper kein bestimmter Nährstoff oder Mineralstoff. Graue Haare sind eine natürliche Folge des Alterungsprozesses. In der Regel ist das auf den Verlust von Melanozyten zurückzuführen, den Zellen, die für die Farbe der Haare verantwortlich sind. 

Faktoren für graue Haare

Diese Faktoren können dazu führen, dass graue Haare unabhängig vom Alterungsprozess auftreten:

  • Die Veranlagung für graue Haare kann vererbt werden. Es gibt bestimmte Gene, die für den Prozess verantwortlich sind.
  • Chronischer Stress kann deinen Körper belasten und zu vorzeitigem grauem Haar führen. 
  • Rauchen kann den Alterungsprozess beschleunigen und die Wahrscheinlichkeit von grauem Haar erhöhen.
  • Bestimmte Autoimmunerkrankungen wie Vitiligo und Schilddrüsenerkrankungen können mit grauem Haar in Verbindung gebracht werden.
  • Bestimmte Chemikalien und Toxine, wie zum Beispiel Bleichmittel und einige Pestizide, können das Risiko für graue Haare erhöhen.
  • Bestimmte Medikamente, insbesondere Chemotherapeutika, können den Haarfollikel schädigen und zu vorzeitigem grauem Haar führen.

Normalerweise sind graue Haare kein Symptom für Krankheiten oder einen ungesunden Lebensstil. Wenn du unsicher bist, ob deine grauen Haare eine andere Ursache als den Alterungsprozess haben, solltest du eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.

Anzeige

Diese Nährstoffe können für die Erhaltung der Haarfarbe sorgen

Einige Studien haben darauf hingewiesen, dass bestimmte Nährstoffe wie Kupfer und B-Vitamine eine Rolle bei der Erhaltung der Haarfarbe spielen können.

Eine Studie, die im International Journal of Trichology veröffentlicht wurde, fand heraus, dass eine Kombination aus Kupfer, Zink und Mangan dazu beitragen kann, das Haar vor dem Ergrauen zu schützen. Die Studie ergab, dass Personen, die eine Supplementierung mit diesen Mineralstoffen erhielten, im Vergleich zu Personen, die kein Supplement erhielten, weniger graue Haare hatten. 

Eine Studie, die im Journal of the American College of Nutrition veröffentlicht wurde, untersuchte den Zusammenhang zwischen Kupfer und der Haarfarbe. Die Studie ergab, dass Kupfermangel bei Mäusen zu vorzeitigem Ergrauen führte, während eine Supplementierung mit Kupfer das Auftreten von grauen Haaren verzögern konnte. Die Ergebnisse sind jedoch nicht auf den Menschen übertragbar.

Diese Studien sind jedoch begrenzt aussagekräftig. Weitere Forschung ist erforderlich, um Auswirkungen von Nährstoffen auf die Haarfarbe nachzuweisen. Wichtig ist, dass Nahrungsergänzungsmittel keine Allheilmittel sind. Eine ausgewogene Ernährung ist immer noch der beste Weg, um sicherzustellen, dass der Körper ausreichend Nährstoffe erhält.

Können graue Haare wieder verschwinden?

Nein, wenn sich einmal graue Haare gebildet haben, können sie nicht wieder zu ihrer ursprünglichen Farbe zurückkehren. Das Pigment, das das Haar färbt, wird dann nicht mehr oder nur in geringerer Menge produziert.

Wer mit den grauen Haaren nicht zufrieden ist, kann sie zum Beispiel färben, um die ursprüngliche Haarfarbe wiederherzustellen.

Außerdem gibt es Haarprodukte, die speziell für graues Haar entwickelt wurden, wie zum Beispiel Silber- oder Violett-Shampoos und -Conditioner. Sie tragen dazu bei, den Gelbstich zu reduzieren und das Haar glänzender aussehen zu lassen.

Insgesamt gibt es keine Möglichkeit, graue Haare dauerhaft zu entfernen oder die Entwicklung umzukehren.

Anzeige

Im Clip: Gesundheitsexpertin Charlotte Karlinder zu grauen Haaren

Graue Haare durch Stress

Haare können auch aufgrund von Stress grau werden. Der Stress führt zu einem beschleunigten Alterungsprozesses, bei dem die Melanozyten schneller abgebaut werden und weniger aktiv sind.

Eine Studie der Columbia University legt nahe, dass einzelne stressbedingte graue Haare wieder farbig nachwachsen können, wenn Stress reduziert wird. Allerdings umfasst die Untersuchung nur 14 Teilnehmer:innen und steht im Gegensatz zu vielen anderen Forschungsarbeiten, die das Ergrauen der Haare als unumkehrbaren Prozess ansehen. 

Das beste Mittel gegen graue Haare ist ein gesunder Lebensstil und Stress zu reduzieren, um den Alterungsprozess des Körpers zu verlangsamen. Du kannst zum Beispiel Achtsamkeits-Übungen in deinen Alltag integrieren oder auch im Alter Sport machen

Anzeige

Wann bekommt man graue Haare?

Graue Haare treten normalerweise im Alter von etwa 35 bis 50 Jahren auf und werden durch verschiedene Faktoren wie Genetik, Geschlecht, Lebensstil, ethnische Zugehörigkeit und Umweltfaktoren beeinflusst.

Frauen bekommen normalerweise früher graue Haare als Männer. In den meisten Fällen sind graue Haare ein natürlicher Teil des Alterungsprozesses und kein Anzeichen für zugrunde liegende gesundheitliche Probleme.

Graue Haare färben: Darauf solltest du achten

Du kannst deine grauen Haare problemlos färben. Es gibt jedoch einige Punkte, die du bei der Entscheidung berücksichtigten solltest.

  1. Gefärbte Haare bleichen schneller aus und können ihre Farbe schneller verlieren als ungefärbte Haare. Du musst deine Haare also regelmäßig nachfärben, möglicherweise alle paar Wochen.
  2. Haarfärbemittel können Chemikalien enthalten, die die Haare schädigen und sie trocken und spröde machen. Wenn du deine Haare häufig färbst, kann das zu Haarschäden und Haarausfall führen.
  3. Das Färben von Haaren kann teuer werden, insbesondere wenn du es professionell machen lässt. Wer selbst färbt, sollte darauf achten die richtige Farbe zu wählen und den Färbevorgang korrekt durchzuführen.

Graue Haare ohne Färben loswerden: Geht das?

Es gibt keine bewährte Methode, um graue Haare vollständig und dauerhaft zu entfernen. Einige Hausmittel wie die Anwendung von Ölen oder Kräutern auf den Haaren können helfen, das Haar zu stärken und die Farbe zu verbessern, aber sie werden die grauen Haare nicht vollständig entfernen.

Dieser Text wurde mithilfe der KI ChatGPT erstellt.

Das könnte dich auch interessieren
Allergie, Mann, Frühling
News

Die Allergie-Zeit geht wieder los: Das sind Charlotte Karlinders Top-Tipps bei Symptomen

  • 17.04.2024
  • 18:46 Uhr

© 2024 Seven.One Entertainment Group