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Hungerst du noch, oder kaufst du schon

Billigpreise bei IKEA: Darum bekommt ihr das Essen so günstig

  • Veröffentlicht: 16.10.2015
  • 16:18
© dpa

Wie sagte Mutti damals doch immer: Im Leben gibt es nichts geschenkt. Zwar müssen Kunden bei IKEA für das hausinterne Essen nach wie vor zahlen, jedoch verhältnismäßig wenig. Und das liegt nicht daran, dass das schwedische Möbelhaus die Großzügigkeit eines Samariter-Vereins besitzt.

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#Billiger geht's nicht

Jeder, der schon mal bei IKEA eingekauft hat, wird die Situation wohl kennen: Nach dem anstrengenden Shopping freut man sich auf eine Stärkung am Ausgang. 1,50 Euro für ein komplettes Frühstück, ein Euro für einen Hotdog: Diese Preise sind unschlagbar. Wie kann der Einrichtungskonzern mit Sitz in den Niederlanden da überhaupt noch Gewinn machen? An manchen Tagen angeblich gar nicht.

#Ehemaliger IKEA-Mitarbeiter packt aus

Chris Spear hat längere Zeit für IKEA gearbeitet und weiß demnach, was sich hinter den Schnäppchenpreisen verbirgt. Im Gespräch mit "Quora" erklärt er, dass der Möbelriese "die Lebensmittelabteilung nutzt, um sein Billigpreis-Image auch auf die Produkte im Geschäft zu übertragen", selbst wenn es dabei zu einem Verlust im Gastronomiebereich kommen würde.

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#Hotdogs und Co. kurbeln Möbelverkäufe an

Warum? Ganz einfach: Der Kunde sieht das Angebot im Restaurant und glaubt, auch beim Kauf eines Möbelstücks ein Schnäppchen gemacht zu haben. "Gut, sie machen Minus bei den Lebensmitteln, aber sie haben Ihnen Möbel für 1000 Dollar verkauft", so Spear weiter. Das Minusgeschäft beim Essen zahlt sich in der Endabrechnung für IKEA also immer aus.

Angeber-Fact: Jedes Jahr macht IKEA im Durchschnitt 29 Milliarden Umsatz – 1,49 Millarden davon allein durch der Verkauf von Lebensmitteln.

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