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Von Cannabis bis hin zu harten Rauschmitteln

Drogenkonsum bei Jugendlichen: Ist mein Kind betroffen?

  • Veröffentlicht: 27.08.2015
  • 13:56 Uhr
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© Fotolia_JoshuaResnick

Selbst wenn die Drogen heimlich konsumiert werden, hinterlassen die Kids dabei ihre Spuren. Welche das sind und wie ihr vorgehen solltet, wenn sich der Verdacht auf Drogenkonsum bestätigt, erfahrt ihr hier. 

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#Cannabis

Irgendwie riecht es komisch, wenn ihr an dem Kinderzimmer vorbeigeht? Auf dem Tisch des Sprösslings liegt eine völlig lädierte Zigarettenschachtel, die sich nicht schließen lässt? Dann werft mal einen Blick in die Packung. Fehlt die Pappe im Deckel, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass der Nachwuchs Marihuana raucht. Aus Kostengründen bauen sich viele Jugendliche daraus nämlich den Filter für ihren Joint. Blutunterlaufende Augen, Trägheit und ungewohnte Unbekümmertheit können ebenfalls Anzeichen für Cannabis-Konsum sein.

#Kokain

Aufgerollte Euro-Scheine und ein kleiner Spiegel: Das sind die typischen Utensilien beim Konsum von Kokain. Durch die Geldscheine wird das Pulver geschnupft, reflektierende Oberflächen dienen dazu, dass kein Krümel liegen bleibt. Problematisch, um die Kinder zu überführen: Denn dadurch werden keine deutlichen Spuren hinterlassen. Umso auffällig sind jedoch die körperlichen Symptome, wenn das Kind high ist. Oft verursacht Kokain ein ständiges Schniefen, eine kurzweilige Hyperaktivität sowie geweitete Pupillen. Die Alarmglocken sollten besonders laut läuten, wenn ihr Einstichstellen am Arm eures Kindes findet. Schwere Konsumenten injizieren sich das Kokain nämlich mit der Nadel.

#Ecstasy

Wesentlich schwieriger herauszufinden, ist, ob das Kind unter Einfluss von Ecstasy oder anderen bewusstseinserweiternden Pillen steht. Zwar gehören Pupillenerweiterung, zuckende Augenbewegungen, Gangunsicherheit oder Konzentrationsstörungen zu den typischen Nebenwirkungen eines Trips, doch können diese Anzeichen jedoch natürlich auch ohne die Substanz auftreten. Tipp: Beobachtet auffälliges Verhalten, das ihr von eurem Kind so nicht kennt. Kommt der Nachwuchs beispielsweise erst Sonntagmittag von einer Party zurück und ist völlig aufgedreht, könnte das mit der Einnahme von Ecstasy zusammenhängen. 

#Professionelle Hilfe einholen

Ob nur ein Verdacht besteht oder ihr handfeste Beweise habt: In allen Fällen solltet ihr zwingend die Drogenberatungsstelle aufsuchen. Dort erfahrt ihr, wie ihr weiter vorgehen solltet, wenn das Kind illegale Substanzen zu sich nimmt. Sprecht mit den erfahrenen Sozialarbeitern über eure Beobachtungen, bevor ihr euer Kind hysterisch überfallt. Manchmal steckt auch einfach zu große mütterliche Sorge hinter den Problemen.

Angeber-Fact: Dass Eltern nicht früh genug ihre Augen offen halten sollten, wenn es um einen etwaigen Drogenkonsum der Kinder geht, zeigt die Statistik. Demnach ist das durchschnittliche Einstiegsalter von Cannabis-Konsumenten laut aktueller Erhebung auf 16 Jahre gesunken. Oft bleibt es nicht bei dem einen Joint. Etwa 20 Prozent der deutschen Jugendlichen rauchen regelmäßig Marihuana. 

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