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Arsen, Giftstoffe und Co.

Gefährliche Babysnacks

  • Veröffentlicht: 07.07.2015
  • 16:05
Pixabay.com

Nicht nur Zucker und zu viel Fett sind für euer Kind ungeeignet. Ein Foodwatch-Test hat gezeigt, dass es auch die vermeintlich harmlosen Lebensmittel sind, die der Gesundheit eures Schützlings schaden können. Welche das sind, das erfahrt ihr hier.

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#Reiswaffeln

Wer kennt das nicht? Beim spontanen Ausflug an den See fehlt die Zeit, um frische Babynahrung vorzubereiten. Also ab in den Supermarkt und ein paar Reiswaffeln kaufen – die sind doch schließlich gesund. Denkste! Öko-Test hat zum wiederholten Male gezeigt, dass sich darin schädliche Substanzen befinden: In nicht unerheblichem Maße enthält der Knabberkram Arsen, ein chemisches Element, das als krebserregend gilt. Von den 19 getesteten Reiswaffeln, die Öko-Test im Oktober 2012 überprüft hat, wiesen alle erhöhte Arsenwerte auf. "Nur noch die "guten" Waffeln von Hipp" seien laut Öko-Test zu empfehlen.

#Aubergine

Was? Aubergine ist ungesund? Aber ja! Was nur wenige Menschen wissen: In dem leckeren Gemüse versteckt sich jede Menge Nikotin. Und dass Nervengift euren Kindern schadet, bedarf wohl keiner Erklärung.

#Honig

Auch wenn Winnie Puuh für viele Kinder ein Idol ist, sollten sie seine Ernährungsgewohnheiten keinesfalls nachahmen. Denn Honig ist für Babys im ersten Lebensjahr absolut tabu. In ihm befinden sich Bakterien, die im empfindlichen Babymagen Vergiftungen hervorrufen können. Und die können schlimme Folgen haben: Mitunter sind die Belastungen so hoch, dass sie den Kindstod zur Folge haben können.

#Kuh- und Sojamilch

Zumindest im ersten Lebensjahr hat Kuhmilch auf dem Speiseplan eures Lieblings nichts zu suchen. Gerade als Ersatz für Muttermilch ist sie absolut ungeeignet. Denn: Kuhmilch ist deutlich eiweißreicher und kann mit ihrem hohen Mineralstoffgehalt die Nieren stark belasten. Hinzu kommt, dass Milchprodukte in dieser prägenden Zeit als allergieauslösend gelten.

Doch wer denkt, Sojamilch sei eine gute Alternative, irrt. Soja enthält sogenannte Phytoöstrogene: Hormone, die Babys nur in geringem Maße zu sich nehmen sollten.

Angeber-Fact: Augen auf beim Lebensmittelkauf! Tatsächlich sind Formulierungen wie "für Kinder geeignet" oder "idealer Pausensnack" nicht geschützt und haben deshalb auch keine große Aussagekraft. Schaut lieber auf die Inhaltsstoffe und entscheidet dann, ob ihr das Produkt mit gutem Gewissen für euer Kind kaufen könnt.

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