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Steife Brise

Sturmtief Heini wirbelt durch Deutschland: Zwischenbilanz und Aussicht

  • Veröffentlicht: 09.12.2015
  • 20:19
Pixabay

Mit Bangen wurde Sturmtief Heini in Deutschland erwartet. Während in einigen Teilen der Bundesrepublik die Stühle vom Balkon fegten, war mancherorts nur ein laues Lüftchen zu spüren. Wo gilt noch immer Alarmstufe? Und welche Bundesländer können schon wieder aufatmen?

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#Hochwasserwarnung in Niedersachsen

Vorsicht Sturmflut: In Ost- und Nordfriesland kann es heute noch recht ungemütlich werden. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat für die Region eine Sturmflutwarnung herausgegeben. Tief Heini könnte sowohl an der Nordseeküste als auch im Wesergebiet für hohe Wasserstände sorgen.

#Verkehrschaos in Hessen

In Hessen wütete Heini vergangene Nacht besonders heftig und sorgte so für Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr. Umgestürzte Bäume und heruntergefallene Äste blockierten Straßen und sorgten für Stau. In Frankfurt musste auch der öffentliche Nahverkehr vor Heini in die Knie gehen: Einige Tramlinien mussten wegen Störungen umgeleitet werden.

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#Vorsicht in Norddeutschland

Das große Sturmchaos blieb den meisten Teilen der Bundesrepublik zwar erspart, in Norddeutschland heißt es aber auch in der Nacht zum Donnerstag: Obacht! Heini befindet sich hier nämlich noch keineswegs auf dem Rückzug, der Deutsche Wetterdienst erwartet für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern nachts orkanartige Böen.

#Aufatmen im Osten

In Ostdeutschland gibt es bislang keine großen Schäden zu vermelden. In Erfurt fegte Heini allerdings einen Weihnachtsbaum vom Domplatz.

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#Kaum Schäden in NRW

Auch in Nordrhein-Westfalen zeigte sich Heini bislang von seiner zahmen Seite. Die Polizei musste hier in der vergangenen Nacht nur für kleine Einsätze ausrücken. In der Nacht zum Donnerstag könnte es allerdings wieder etwas windiger werden.

Angeber-Fact: Um als Sturm durchzugehen, muss ein Wind eine Geschwindigkeit von mindestens 20,8 m/s  oder neun Beaufort aufbringen. Ab 12 Beaufort sprechen Experten bereits von einem Orkan.

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