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Vapiano soll Gästen Abgelaufenes serviert haben

  • Veröffentlicht: 02.11.2015
  • 17:13
Fotolia_Aarrttuurr

Erst vor Kurzem musste Vapiano zugeben, dass es seinen Gästen statt Scampi billige Garnelen servierte. Nun könnte der Restaurantkette der nächste Skandal ins Hause stehen.  Ehemaliger Mitarbeiter erheben schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen.

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#Alles frisch?

Pizza, Pasta und Salate – frisch zubereitet vor den Augen der Kunden, so funktioniert das Vapiano-Konzept – eigentlich. Doch angeblich sind nicht alle Zutaten, die bei Vapiano in den Topf wandern, auch wirklich so knackfrisch, wie sie sein sollten. Ehemalige Mitarbeiter des Bonner Unternehmens behaupten nun in der "Welt am Sonntag", dass in mehreren Restaurants der Kette Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Tisch kamen.

#Übler Geruch und neue Etiketten

Die Ex-Angestellten von Vapiano berichteten der Zeitung, dass sowohl Pasta als auch Fleisch umetikettiert wurden. Dies habe dazu geführt, dass Gäste zum Teil unappetitliche Speisen mit unangenehmem Geruch erhalten hätten. "Die Nudeln, die wir verkauft haben, hatten manchmal einen grünlichen Schimmer", schildert ein Angestellter das Ausmaß.

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#Das sagt Vapiano zu den Vorwürfen

Vapiano hat bereits auf die Anschuldigungen reagiert. Die Restaurantkette weist die Behauptungen von sich und pocht auf seine strengen Frischeregeln. Dass Vapiano diese auch einhält, wird nach eigenen Angaben "regelmäßig und engmaschig vom SGS Institut Fresenius überwacht und auditiert".

#Pasta-Imperium in der Krise?

Vapiano sieht sich nicht nur wegen seines Essens mit Negativschlagzeilen konfrontiert. Als Arbeitgeber standen die Bonner ebenfalls schon in der Kritik. Im Juli erbosten sich ehemalige Mitarbeiter in den Medien darüber, dass die Restaurantkette ihre Arbeitszeiten manipuliert hätte, um weniger Lohn zu zahlen.

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Angeber-Fact: Trotz der Skandale stehen bei Vapiano alle Zeichen auf Wachstum: Laut "Welt am Sonntag" will das Unternehmen bis Ende 2016 die Marke von 200 Restaurants knacken.

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