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Neue Gesetze

Was ändert sich für Patienten 2016?

  • Veröffentlicht: 04.01.2016
  • 12:37 Uhr
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© dpa

Von Krankenkassenbeiträgen bis hin zu Arztterminen: 2016 gelten für Patienten einige neue Regeln. Wir haben die wichtigsten Änderungen zusammengefasst.

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#Krankenversicherung wird teurer

Gesetzlich Versicherte müssen 2016 mit steigenden Kosten rechnen. Die meisten Krankenkassen erhöhen zum neuen Jahr ihre Beiträge. Sehr wahrscheinlich kommen auf euch monatlich zusätzliche Kosten zwischen acht und 25 Euro zu.

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#Schnellere Termine

04.01.2016

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Zusatzbeitrag der Krankenkassen, günstiges Telefonieren und Co.: 2016 wird einiges geändert. Worauf man achten muss und wie man richtig Geld spart, verrät Dagmar Ginzel.

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Wer zum Orthopäden, Neurologen oder einem anderen Facharzt musste, wartete bisher gut und gerne auch mal zwei bis drei Monaten auf den Termin. Damit ist jetzt Schluss – zumindest theoretisch: Patienten mit Überweisung vom Hausarzt sollen maximal vier Wochen auf den Termin beim Facharzt warten müssen. Allerdings habt ihr keinen Anspruch, bei eurem Wunscharzt vorstellig zu werden. Eine neue Terminservicestelle kann euch auch Termine zu einem anderen passenden Mediziner in eurer Umgebung zuteilen.

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#Unterstützung auf den letzten Metern

Patienten, die unter einer sehr schweren Erkrankung im Endstadium leiden, sollen in ihrer letzten Lebensphase besser begleitet werden. Dazu baut der Bund Hospizdienste aus, in denen besonders geschulte Pflegekräfte und Palliativmediziner die Betroffenen betreuen. Mit der Gesetzesänderung hat ab 2016 jeder Todkranke das Recht auf eine Sterbebegleitung.

#Weniger Stress nach OPs

Eine echte Erleichterung ist diese Änderung: Wer 2016 nach einer Operation aus dem Krankenhaus entlassen wird, muss nicht sofort zum Hausarzt eilen, um sich Rezepte und eine Krankschreibung abzuholen. Ab dem neuen Jahr dürfen auch Kliniken die Patienten bei der Entlassung mit Rezepten und einem Attest ausstatten.

Angeber-Fact: In Deutschland werden immer mehr Menschen wegen psychischer Leiden krankgeschrieben. Laut dem BKK-Gesunheitsatlas 2015 hat sich die Zahl der Atteste aus seelischen Gründen in zehn Jahren verdoppelt. Sie machen inzwischen rund 15 Prozent aller Krankentage aus.

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