Teilen
Merken
Frühstücksfernsehen

Bei Wiesn-Kater unbedingt die Finger von Aspirin & Co. lassen

02.10.2018 • 07:00

Den Kater mit Schmerzmitteln zu bekämpfen kann gefährlich sein. Gesundheitsexpertin Charlotte Karlinder weiß mehr.

Wenn es in München wieder "O'zapft is" heißt, stehen die meisten Gäste am nächsten Morgen mit einem Kater auf. Um wieder durchzustarten, ist der Griff zur Kopfschmerztablette für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit. Dabei ist die Einnahme von Schmerztabletten nicht ungefährlich. Es kann zu starkem Nasenbluten, Magen-Darm-Blutungen, Nierenversagen und Leberversagen kommen. Wer jetzt denkt, dass es nur sehr selten zu diesen Nebenwirkungen kommt, irrt sich. Denn in den Notaufnahmen ist eine Behandlung von durch Schmerzmittel verursachten Magen- und Darmblutungen alltäglich. Tatsächlich kann die Tablette den Wiesn-Kater lindern, allerdings solltet ihr es zuerst mit einem einfacheren Mittel probieren. Reichlich trinken oder an die frische Luft sind die deutlich risikoärmeren Methoden und helfen ebenfalls. Wer trotzdem lieber regelmäßig zur Tablette greift, sollte sich über die Gefahren bewusst sein.