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The Taste

Steak saftig braten: Profi-Tipps von Frank Rosin

Staffel 3Episode 209.09.2015 • 20:15

Was gibt es Schöneres als ein saftig gebratenes Stück Rindersteak mit knackigem Salat und einer deftigen Beilage? Auch Frank Rosin liebt Steak und zeigt er dir im Video nicht nur, wie du das richtige Fleisch dafür auswählst, sondern auch, wie du Rinderfilet oder Steak in der Pfanne wirklich schön saftig braten kannst.

Zutaten und Zubehör für das perfekt gebratene Steak

Rindfleisch ist ein ausgesprochen hochwertiges Lebensmittel, das voller wichtiger Nährstoffe steckt: Neben Eiweiß für den Muskelaufbau sind das vor allem die Fitmacher Eisen und Zink sowie Vitamine der B-Gruppe.
Ganz wichtig für den typisch vollmundigen Steakgeschmack: Gutes Fett. Achte beim Einkauf also unbedingt darauf, dass das Fleisch schön marmoriert, also von Fett durchzogen ist. Für ein gutes saftiges Steak ist die Fleischqualität natürlich das A und O.
Vielleicht kaufst du es statt im Supermarkt also beim Metzger deines Vertrauens. Hier kannst du auch besondere Wünsche äußern: Beispielsweise gilt Rinderfilet aus dem Beckenknochen oder dem Lendenwirbel als das zarteste Steak, auch ein Stück aus der Mitte ist immer besonders zart und saftig.

Und dann brauchst du eigentlich nur noch:

  • Eine unbeschichtete Pfanne: Unbeschichtete Pfannen vertragen auch hohe Temperaturen und speichern Wärme besser als beschichtete – ideal für ein saftiges Steak
  • Etwas Öl: Verwende am besten Raps- oder Sonnenblumenöl. Es ist geschmacksneutral und hält auch hohe Temperaturen von 180 °C und mehr aus.
  • Salz und Pfeffer
  • Rindersteaks

 

Zubereitung: So gelingt ein saftig gebratenes Steak

  1. Nimm die Steaks etwa ein bis zwei Stunden vor dem Braten aus dem Kühlschrank.
  2. Pfannenboden mit etwas Öl bepinseln. Er sollte wirklich nur dünn gefettet werden, das Öl darf nicht in der Pfanne stehen.
  3. Fleisch salzen, in die heiße Pfanne geben und von jeder Seite zirka 2 Minuten kross rösten, dann herausnehmen und auf ein Gitter legen. Achte darauf, es nicht auf ein Backblech zu legen, denn das würde erwärmt werden und das Fleisch einfach weiterbraten.
  4. Steaks in den Ofen schieben und bei zirka 160 °C für 13 Minuten fertig garen.

 

Profi-Tipp: Für den Grillabend oder wenn’s mal was Besonderes sein soll, kannst du dein Steak auch marinieren. Gewürze und Kräuter sorgen für ein schönes Aroma, die milde Säure von Zitronen- oder Limettensaft macht das Fleisch wunderbar zart.

 

Geheimtipps für ein saftiges Steak

Steak salzen: Dass Gewürze wie Pfeffer erst nach dem Braten aufs Fleisch kommen, ist vielen bekannt. Aber was ist mit Salz? Hier scheiden sich bei Köchen und Hobby-Grillmeistern wirklich die Geister. Frank Rosin bekennt sich zum "Team vorher salzen" und sagt: Ein bisschen Salz hat noch keinem Steak geschadet, schließlich tritt deshalb beim Braten kein Fleischsaft aus.

Fleisch wenden: Ganz anders hingegen sein Argument, wenn es ums Wenden des Steaks mithilfe einer Gabel geht. Beim Steak braten ein absolutes No-Go! Die groben Zinken einer Fleischgabel durchlöchern die Oberfläche, der Fleischsaft tritt und vorbei ist es mit der schönen, aromatischen Kruste. Verwende zum Wenden des guten Stücks lieber eine kleine Zange.

 

Rinderfilet und Rindersteak braten: Was sind die Unterschiede?

Porterhouse, T-Bone, Rib-Eye oder Rumpsteak – da läuft einem schon beim Zuhören das Wasser im Munde zusammen. Was vielen nicht bekannt ist: Die einzelnen Steakarten werden aus unterschiedlichen Teilen des Rindes entnommen und haben dementsprechend entweder einen Knochen, sind unterschiedlich groß, schwer und dick. Das wirkt sich natürlich auch auf Garzeit und Zubereitungsart aus. Ein Rumpsteak kann ausschließlich in der Pfanne gegart werden, dickere Steakarten wie das Porterhouse-, T-Bone- oder Rib-Eye-Steak sollten noch Station im Ofen machen.

Der ideale Garpunkt ist reine Geschmackssache. Wann er erreicht ist, verrät dir die Fingerdruck-Methode. Führe dafür Daumen und Zeigefinger einer Hand zusammen und drücke mit einem Finger deiner anderen Hand leicht in den Handballen. Gibt das Fleisch ähnlich stark nach, ist es noch "blutig". Für jede weitere Garstufe rückst du einfach einen Finger weiter. Wie das genau aussieht, zeigt dir Tim Mälzer im Video.

Zu einem saftigen Steak passen ein knackiger Salat - wie Maria’s bunter Herbstsalat - , italienisches Kräuterbaguette, knusprige, selbstgemachte Pommes frites oder eine leckere Knoblauchsoße.

Noch mehr Tipps, um Rindersteak richtig zu braten, verrät dir Profi-Koch Tim Mälzer in seinem Video.