Ratgeber

Lassen Sie Ihr Haar aufleben – mit Arganöl

Arganöl für die Haare

Arganöl ist der neue Trend im Kampf gegen die unterschiedlichsten Haarprobleme. Ob trocken oder brüchig, Schuppen oder Haarausfall – Arganöl verspricht Hilfe.

Arganöl und Früchte in unterschiedlichen Reifegraden liegen auf einem Tisch
Arganöl verspricht natürliche Pflege für fast jeden Haartyp © iStock

Effektive Haarpflege mit Arganöl – der Aufwand lohnt sich

Wer auf der Suche nach einer wirksamen Haarpflege ist und dabei die Regale der Drogerien durchforstet, kommt um Arganöl nicht herum. Es verspricht Hilfe für fast jedes Haarproblem. Dabei ist der Entstehungsprozess des Arganöls langwierig und aufwendig. Die Früchte werden vom Boden aufgelesen, in der Sonne getrocknet, entkernt (häufig noch per Hand); die Kerne werden geröstet und gemahlen – wiederum in Handarbeit – und schließlich mit Wasser zu einem Brei verrührt, aus dem das Arganöl ausgepresst wird. Aus dreißig Kilogramm Früchten entsteht ungefähr ein Liter Arganöl.

Arganöl für die Haare richtig anwenden

Aufgrund der aufwendigen Herstellung ist Arganöl kein Schnäppchen im Einkauf, doch in der Regel reichen kleine Mengen für die Anwendung und somit kommen Sie mit einer kleinen Flasche lange aus.

  • Arganöl als Haarmaske: Geben Sie einige Tropfen Arganöl auf Ihre Handfläche und massieren Sie es gut in Kopfhaut und Haare ein. Nun die Haare in ein Handtuch wickeln und mindestens 30 Minuten einwirken lassen. Danach das Öl auswaschen. Zur intensiveren Wirkung kann das Öl auch über Nacht einziehen. Einmal pro Woche anwenden.
  • Arganöl als Spülung: Nach jedem Waschen der Haare wie eine klassische Haarspülung anwenden und nach kurzer Einwirkzeit auswaschen – nicht überdosieren, sonst wirkt das Haar fettig.
  • Arganöl für die Haarspitzen: Wer unter brüchigem Haar leidet, kann das Öl auch ausschließlich in den Haarspitzen verwenden. Je nach Problemgrad täglich oder mehrfach pro Woche in die betroffenen Bereiche einmassieren und nach einer halben Stunde auswaschen.
  • Arganöl als Shampoo: Wer auf das Öl auch bei der Haarwäsche nicht verzichten möchte, kann Haarshampoo mit dem Inhaltsstoff Arganöl verwenden.

Auch im Urlaub eine gute Idee – Arganöl als Sonnenschutz für die Haare

Urlaub kann Stress für die Haare bedeuten – Sonne, Salz- oder Chlorwasser oder, im Wintersport, Sonne in Verbindung mit eisiger Kälte, setzen den Haaren häufig zu. Wenn Sie urlaubsbedingten Haarschäden vorbeugen möchten, sollte Arganöl in Ihr Gepäck. Das Öl verfügt über einen natürlichen Lichtschutzfaktor und schützt so Ihr Haar vor UV-Strahlen und Austrocknung.

Juckende Kopfhaut und Schuppen? Arganöl-Haarmasken schaffen Abhilfe

Schuppen sind nicht nur wenig ansehnlich, sie gehen auch zumeist mit einer unangenehm juckenden Kopfhaut einher. Sind Sie von diesem Leiden betroffen, können Sie regelmäßig zu Arganöl greifen und es gut in die Kopfhaut einmassieren. Dabei benötigen Sie pro Anwendung nur eine kleine Menge. Um den Effekt noch zu verstärken, können Sie das Öl über Nacht einziehen lassen – ein Handtuch um den Kopf binden – und am nächsten Morgen auswaschen.

Arganöl als natürliches Kosmetikprodukt kann vielleicht keine Wunder bewirken, doch regelmäßig angewendet, werden Haare und Haut merklich schöner. Zudem ist Arganöl ein reines Naturprodukt und kann auf alle künstlichen Zusatzstoffe verzichten.

Arganöl für die Haare – so werden Ihre Haare wieder schön, gesund und glänzend

Wird in der Gastronomie das Arganöl aus den gerösteten Kernen verwendet, so empfiehlt es sich, für die äußere Anwendung kaltgepresstes Öl aus ungerösteten Fruchtkernen zu verwenden, da bei der Röstung wichtige Wirkstoffe verloren gehen. Ferulasäure und Vitamin E stehen als wirksame Inhaltstoffe ganz oben auf der Liste der Ingredienzien: Sie wirken antioxidativ und bieten UV-Schutz.

Wenn Sie Arganöl zur Pflege Ihrer Haare oder auch als Gesichtsöl verwenden, können Sie das Ergebnis noch durch Einnahme von Arganöl verstärken. Einmal pro Woche zum Salat drei Esslöffel Arganöl und Sie erzielen damit einen ganzheitlichen Effekt.

Angewendet werden sollte Arganöl speziell bei trockenem, sprödem Haar. Sind Ihre Haarspitzen kaputt oder neigen Sie zu Schuppenbildung, kann Arganöl ebenfalls helfen. Selbst hormonell bedingter Haarausfall soll durch die Verwendung von Arganöl, gemischt mit ein wenig Thymianöl, gemindert werden – einen Versuch ist es mit Sicherheit wert. Übrigens: Auch mit anderen Ölen wie Olivenöl lassen sich tolle Effekte erzielen. Am besten probieren Sie einfach mal aus, was zu Ihnen und Ihren Haaren passt!

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