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#Ohrenschmalz ist bitter

Neben der Galle ist der Ohrenschmalz einer der bittersten Sekrete des menschlichen Körpers. Die auch Zerumen genannte Absonderung der Ohrenschmalzdrüsen soll nicht nur dabei helfen, Schmutz und abgestorbene Hautzellen zu entfernen, sondern auch Insekten davon abhalten, in unser Ohr hineinzukriechen. Ob es deswegen so bitter schmeckt?

#Wattestäbchen verstopfen Ohren

Gelbe Schmalzflüssigkeit am Ohr? Diesen Anblick will niemand seinen Mitmenschen zumuten. Deshalb putzen viele Menschen ihre Lauscher regelmäßig mit Wattestäbchen. Ärzte warnen jedoch davor, zu oft mit dem Wattestab in die Muschel vorzudringen. Der Grund: Damit drückt ihr den Großteil des Ohrenschmalzes wieder zurück ins Ohr, statt es davon zu befreien. Im schlimmsten Fall trocknet das Zerumen dort und verstopft dann den Gehörgang.

#Bakterienschleuder Kopfhörer

Dröhnt laute Musik aus den Kopfhörern, schädigt dies die Ohren – so viel wusstet ihr vermutlich schon. Doch auch wer leise den „Die drei ???“ bei der Aufklärung eines Falles lauscht, setzt sich einem gesundheitlichen Risiko aus. Durch das Tragen des Kopfhörers steigt die Anzahl der Bakterien im Ohr nämlich rasant an – und zwar um 700 Prozent!

Angeber-Fact: Ohrenschmalz besteht unter anderem aus Kohlenwasserstoffen, Cholesterin und freien Fettsäuren. Die genaue Zusammensetzung ist offenbar noch nicht entschlüsselt. Bisher konnten circa 1.000 Substanzen im Schmalz identifiziert werden.