Ratgeber

WhatsApp-Anleitung

WhatsApp: Tipps und Einstellungen für Anfänger

Egal, welches Gerät Sie benutzen: Auf dem Smartphone und Tablet gehört der Messenger WhatsApp zu den beliebtesten Apps überhaupt. Eigentlich nicht verwunderlich, schießlich lassen sich durch die Anwendung die Ausgaben für eine SMS sparen. Wie das funktioniert, erklärt die WhatsApp-Anleitung für Anfänger.

WhatsApp-Anleitung für Anfänger

Vom Prinzip ähnelt WhatsApp der klassischen Textnachricht per SMS, bietet aber deutlich mehr Möglichkeiten. Vor allem fallen durch das Verschicken keine Kosten abseits der Kosten für die Internetnutzung an. Nachdem Sie die App heruntergeladen und Ihre Handynummer für den Dienst registriert haben, werden Sie durch die Einrichtung Ihres Profils geleitet. Hier können Sie Ihren Namen und das Profilbild bestimmen. Diese beiden Einstellungen können Sie später jederzeit ändern. Dafür rufen Sie über die Menütaste die App-Einstellungen auf und wählen den Menüpunkt "Profil". Klicken Sie hier einfach auf das Stiftsymbol neben dem Namen beziehungsweise dem Bild.

Kontakte aus Ihrem Adressbuch, die ebenfalls WhatsApp nutzen, werden automatisch in Ihre WhatsApp-Kontaktliste übernommen. Ihren ersten WhatsApp-Chat können Sie also ohne Umwege starten. Drücken Sie dazu einfach auf die Schaltfläche mit der Sprechblase und dem Plus in der rechten oberen Ecke. Dann können Sie den gewünschten Kontakt auswählen und sofort lostexten. Gesendet wird die Nachricht durch Drücken des Pfeilsymbols rechts neben dem Texteingabefeld. Fertig ist die WhatsApp-Anleitung für Textnachrichten.

Weitere WhatsApp-Funktionen: Überblick für Anfänger

Der große Vorteil von WhatsApp gegenüber der altgedienten SMS ist, dass Sie auch Videos, Sprachnachrichten, Bilder, Kontaktdaten und bei aktiviertem GPS sogar Ihren aktuellen Standort versenden können. Letzteres ist besonders praktisch, bei vorher nicht genau festgelegten Treffpunkten. Der Empfänger kann dann auf einer Karte sehen, wo Sie sich gerade befinden. Diese Multimedia-Optionen finden Sie, wenn Sie in einem Chat oben rechts auf die Büroklammer drücken.
Anleitung für den WhatsApp-Gruppenchat

Für Menschen, die regelmäßig Informationen mit einer bestimmten Gruppe von Menschen austauschen, ist die Gruppenchat-Funktion ein guter Tipp. So können Sie beispielsweise Ihre gesamte Familie oder Fußballmannschaft erreichen, indem Sie nur eine Nachricht versenden. Zudem bleiben alle Beteiligten ständig auf dem Laufenden, weil alle Gruppenmitglieder den gesamten Chatverlauf ebenfalls einsehen und auch antworten können.

Die Anleitung für WhatsApp-Gruppenchats: Um einen solchen Gruppenchat zu starten, muss zunächst die Gruppe eingerichtet werden. Dies machen Sie unter Android über die Menütaste, dann "Einstellungen > Neue Gruppe". iPhone-Nutzer finde diese Option in der Chatübersicht am oberen Rand. Nachdem Sie einen Namen und optional ein Bild für die Gruppe gewählt haben, drücken Sie oben rechts auf die Schaltfläche "Weiter". Im folgenden Fenster können Sie die Teilnehmer des Gruppenchats aus Ihrer Kontaktliste auswählen, maximal sind 50 Teilnehmer pro Gruppe möglich.

Sicherheit bei WhatsApp: Anleitung für den Datenschutz

Für WhatsApp-Anfänger ist auch die Frage wichtig, wer die eigenen Daten speichert. "Niemand kann in die Nachricht schauen. Keine Hacker. Keine Regimes. Nicht einmal wir", so das Versprechen, das WhatsApp 2016 abgab. Unmittelbar zuvor war die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung neu eingeführt worden. Doch stimmt das auch? Ist der Messenger wirklich sicher? Die IT-Experten von "heise" gingen der Frage sofort auf den Grund und machten dabei eine besorgniserregende Entdeckung.

Zwar zeigte die Untersuchung, dass Chatverläufe tatsächlich nicht in die Hände Dritter gelangen können, eine unüberwindbare Abwehrmauer für Hacker ist WhatsApp trotzdem nicht. Denn die Anwendung bietet genügend Schlupflöcher, um an eure sogenannten Metadaten zu kommen. Sie enthalten Informationen darüber, wer wann mit wem wie oft kommuniziert. Und diese sensiblen Daten werden unverschlüsselt auf den Servern von WhatsApp gespeichert, wo sie von Cyber-Kriminellen eingesehen werden können.

Nicht nur die Metadaten können nach einem Gerichtsbeschluss an Behörden weitergegeben oder im schlimmsten Fall sogar gehackt werden, auch eure Adressbücher werden weiterhin unverschlüsselt an die Server des Unternehmens gesendet. Darüber sollte sich jeder Nutzer des Messengers im Klaren sein, denn keine Anleitung für WhatsApp kann Ihnen eine Möglichkeit zeigen, diese Übertragung zu verhindern.

Wichtige WhatsApp-Alternativen im Überblick

Nach der milliardenschweren Übernahme von WhatsApp durch Facebook war der Aufschrei in der Internetgemeinde groß - viele Nutzer des Messenger-Dienstes befürchteten Zensur oder heimliche Datenschutzänderungen. Doch welche Alternativen zu WhatsApp gibt es, falls sich solche Befürchtungen einmal bewahrheiten?

Threema – kostenpflichtige App für verschlüsselte Kommunikation

Der Messenger Threema wird meist als erstes genannt, wenn nach einer Alternative zu WhatsApp gefragt wird. Die App ist sowohl für Android als auch für iOS kostenpflichtig und will mit einer sicheren Ende-zu-Ende-Verschlüsselung punkten. Damit soll es weder den Betreibern der Server noch dritten Parteien möglich sein, Ihre Nachrichten zu lesen. Als Preis für diese Sicherheit ist die Bedienung bei der WhatsApp-Alternative aber etwas komplizierter. So wird die höchste Geheimstufe beim Austausch von Nachrichten erst erreicht, wenn beide Chatpartner gegenseitig einen QR-Code gescannt haben.

Skype – Video-Anrufe, Chats und Voice-over-IP-Telefonate in Einem

Die WhatsApp-Alternative Skype bietet schon länger seine bekannte Video-Chat-Funktion. Zudem können Sie über Skype auch Internettelefonate durchführen und ganz normal mit Bekannten chatten. Nach der kostenlosen Registrierung können Sie über eine Kontaktliste Freunde und Bekannte verwalten und mit ihnen kommunizieren. Eine besonders sicherere Alternative zu WhatsApp stellt Skype aber nicht unbedingt dar. Die Funktionen ähneln denen aus der WhatsApp-Anleitung, da die Einstellungsmöglichkeiten nicht umfassender als beim großen Konkurrenten sind.

Telegram – verschlüsselter Chat mit Selbstzerstörungsfunktion

Die kostenlose App Telegram setzt ähnlich wie die WhatsApp-Alternative Threema auf das Thema Sicherheit. Neben normalen Chats mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung können Sie mit Telegram auch spezielle sich selbst zerstörende Nachrichten verschicken, die nach Ablauf eines Timers automatisch wieder gelöscht werden. Zudem können Sie in der Messenger-App auch einstellen, dass Ihr Gesprächspartner einen bestimmten Code eintippen muss, um die Nachricht lesen zu können.

BlackBerry Messenger – Totgesagte leben länger

Der kanadische Smartphone-Hersteller BlackBerry, der in den vergangenen Jahren mit roten Zahlen zu kämpfen hatte, öffnete seinen eigenen BlackBerry Messenger (BBM) im Oktober 2013 auch für iOS- und Android-Geräte und brachte ihn nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook wiederholt ins Gespräch. Der BBM bietet ebenfalls eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, zudem können Sie festlegen, wer Ihnen überhaupt eine Nachricht schicken darf und wer nicht. Aufgrund seiner Herkunft ist der BBM unter iOS- und Android-Nutzern allerdings nur begrenzt verbreitet.

ChatON – WhatsApp-Klon von Samsung

Vom Aussehen ähnelt ChatON von Samsung verdächtig dem großen Konkurrenten WhatsApp. Trotz seiner Herkunft ist der Messenger auch für die Android-Geräte anderer Hersteller und für iOS-Geräte verfügbar. Zur Nutzung ist allerdings ein Samsung-Account notwendig, was den Markt für diese WhatsApp-Alternative begrenzt. Über ChatON sind ebenfalls Gruppenchats möglich, wie sie bereits in der WhatsApp-Anleitung für Anfänger beschrieben wurden. Zudem verrät die App interessante Statistiken wie den Interaktionsrang mit einem Chatpartner.

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