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Hilfreich oder überflüssig

Putzplan – hilfreich oder überflüssig?

Putzen ist für die meisten nicht gerade das beliebteste Hobby. Kann ein Putzplan helfen, regelmäßig zum Wischmopp zu greifen? Und hilft dann auch wirklich jeder mit?

Putzen
© Fotolia

Hobby oder Pflicht – Putzen ist angesagt

Für jeden, der einen Haushalt führt, gehört es einfach regelmäßig dazu: Putzen ist nicht jedermanns Lieblingshobby, aber davor drücken kann man sich nicht – zumindest nicht auf Dauer. Die Mitbewohner in Familien- und Einpersonenhaushalten setzen deshalb oft auf einen Putzplan. Aber bringt es wirklich etwas, wenn man täglich ans Waschen, Staubsaugen und Wischen erinnert wird? Wir haben uns schlaugemacht und erklären euch, wann ein Putzplan Sinn macht – und wann nicht.

Wann ist was zu tun? Putzpläne geben Struktur

Generell sind Putzpläne eine feine Sache. Sie haben vier wertvolle Vorteile, wenn es um Sauberkeit und Ordnung geht:

  1. Es ist immer „grundsauber“: Wer regelmäßig zum Putzzeug greift, versinkt nicht langsam im Chaos. Das sorgt dafür, dass man sich einfach wohler in den eigenen vier Wänden fühlt. Außerdem hat eine gewisse Grundsauberkeit den Vorteil, dass man auch mal spontan Besuch empfangen kann, ohne vorher eine stressige Putzorgie starten zu müssen.
  2. Man muss nicht alles auf einmal erledigen: Mit einem Putzplan könnt ihr euch die einzelnen Aufgaben aufteilen, sodass nicht alles an einem Tag erledigt werden muss. Wer bisher den kostbaren Samstag damit verbracht hat, in den Ecken nach Staub zu suchen, hat dann mehr Zeit für wirklich schöne Dinge.
  3. Jeder hilft mit: In Familien und WGs bleibt die Arbeit ohne Putzplan in der Regel bei einem einzelnen hängen. Ein Putzplan sorgt hier dafür, dass auch mal andere zur Tat schreiten. Verteilt die Aufgaben nach Zuständigkeiten (z. B. einer fürs Bad, einer für den Müll, einer für die Küche etc.) und lasst wochen- oder monatsweise rotieren. So fühlt sich keiner benachteiligt.
  4. Man vergisst nichts: Ans Staubsaugen und Kloputzen denkt man vielleicht noch von alleine. Es gibt aber auch Aufgaben im Haushalt, die nicht so regelmäßig erledigt werden müssen und deshalb schnell in Vergessenheit geraten: Damit auch der Kühlschrank regelmäßig ausgewischt wird, der Backofen mal wieder gereinigt wird und man auch das Fensterputzen nicht vergisst, ist der Putzplan die perfekte Lösung.

Den Putzplan immer im Blick haben

Schön, wenn man sich die Mühe gemacht hat und einen Putzplan erstellt hat. Doof nur, wenn man dann andauernd vergisst, dass da noch ein paar To-dos auf der Liste standen. Deshalb ist es wichtig, dass der Putzplan immer gut in Sicht ist. Entweder an der Küchentür, im Wochenplaner oder auf dem Handy. Hier könnt ihr euch auch eine Erinnerung einstellen, die euch regelmäßig darauf aufmerksam macht, was noch zu tun ist. 

Alles Typsache: Putzpläne helfen nicht jedem

Manche mögen Liste, andere nicht. Das gilt auch für Putzpläne. Schließlich soll die tägliche Putzroutine mit dem Putzplan erleichtert werden und nicht noch stärker zur Last fallen. Wem also etwas mehr Struktur dabei hilft, den Haushalt zu schmeißen, sollte sich definitiv einen Putzplan zu erstellen. Wer sich aber durch den Plan zusätzlichen Stress macht, weil er immer nur daran denkt, was heute noch auf dem Zettel steht, verzichtet besser und findet eine andere Lösung.

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