Ratgeber

So klappt‘s

Wohnung ausmisten – so klappt‘s

Im Laufe der Zeit sammelt sich so einiges an, da empfiehlt es sich hin und wieder, die Bude auszumisten. Das schafft Platz für Neues und befreit den Geist. Doch wohin mit den eigentlich noch guten Sachen?

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Wohnung ausmisten – Balsam für die Seele

Zuviel Besitz kann belasten. Es beginnt im Kleiderschrank und endet bei überzähligen ungenutzten Küchengeräten . Der Platz wird knapp, die Staubfänger wollen ständig gereinigt werden und an Neuanschaffungen ist irgendwann kaum noch zu denken. Da hilft nur eines: konsequentes Ausmisten. Und ihr werdet sehen, nach einer radikalen Entrümpelung der eigenen Wohnung fühlt ihr euch besser. Das Belohnungsprinzip sieht vor, sich nach getaner Arbeit selbst etwas zu schenken und nun ist ja auch wieder Platz dafür. Wer entrümpeln möchte, sollte dabei ehrlich zu sich selbst sein. Diese eine Jeans habt ihr heiß und innig geliebt? Aber wann hattet ihr sie wirklich zum letzten Mal an? Der Smoothie-Maker ist unglaublich praktisch? Wenn ihr denn irgendwann einmal wieder Smoothies machen wollt. Häufig werden Dinge in einem Moment der Begeisterung angeschafft, bleiben dann jedoch ungenutzt stehen. Geht doch einfach einmal durch eure Wohnung und überlegt, von welchen Dingen ihr euch trennen könnt. Und wer clever ist, hat bei diesem Rundgang gleich einen großen Müllsack in der Hand …

Küchengeräte & Co. – andere können sie noch gebrauchen

Für viele ist es ein jährliches Ritual, den Kleiderschrank auszumisten. In der Regel ist das eine spaßige Angelegenheit, denn die Mode von gestern ist heute häufig für einen Lacher gut. Und manchmal ist sogar noch etwas Geld drin, nämlich dann, wenn man die ausgemusterte Kleidung beispielweise im Internet oder auf dem Flohmarkt weiterverkaufen kann. Doch wie sieht es mit anderen Dingen im Haushalt aus? Ein beliebter Trödelsammelpunkt sind die Küchenschränke. Sandwichmaker, Joghurtmaschine und Co. hatten ihre Zeit, stehen nun aber ungenutzt in den Schränken und nehmen unnötigen Platz weg. Wohin damit? Auf den Elektroschrott? Das muss nicht sein. Auch für diese Geräte bieten sich Flohmarkt und Internet als Verkaufsplattformen an. Wer allerdings keine Lust hat, seine ungenutzten Küchengeräte zu verkaufen, kann sie auch verschenken. Sogenannte Kleiderkammern, Sozialkaufhäuser und ähnliche Einrichtungen gibt es in vielen Städten. Dort sind sinnvolle Sachspenden sehr willkommen, sie werden an bedürftige Menschen weitergereicht. Ob diese Menschen einen Smoothie-Maker brauchen, entscheiden die Helfer von Fall zu Fall. Kochtöpfe, Pfannen, Geschirr und Essbesteck werden jedoch meist dankend angenommen und ihr habt Platz für viele coole neue Sachen.

Elektroschrott fällt beim Ausmisten der Wohnung häufig an

Defekte Elektrogeräte entsorgen wir in der Regel direkt. Sind sie jedoch einfach nur veraltet, trennen wir uns in der Regel schwerer von ihnen. Wie viele Handys, Smartphones und Ladekabel habt ihr noch in euren Schubladen? Steht vielleicht irgendwo ein Laptop herum, der eigentlich noch funktioniert, jedoch kurz gesagt eine Antiquität ist? Elektroschrott kann auf Recyclinghöfen kostenlos abgegeben werden. Ist der Laptop noch nicht ganz so alt und das Smartphone noch funktionsfähig, freut sich vielleicht noch jemand darüber, doch in der Regel ist der Weg in den Abfall vorgezeichnet. In einigen Städten wurden probehalber Automaten zur Handyannahme aufgestellt, hier kann man sogar noch ein paar Euro für seine Altgeräte abgreifen.

Bücher in den Papiercontainer? Nicht immer eine Lösung

Eine Altlast, die in den meisten Haushalten zu finden ist, sind ungeliebte Bücher. Doch wohin mit diesen Werken? Bei dieser Entscheidung sollte man unterscheiden: Hochwertige Fachbücher können in der Regel verkauft werden und das ganz bequem über das Internet. Je nach Fachrichtung und Buch kann noch so einiges dabei herausspringen. Massenlektüre hingegen ist in der Regel nur noch Altpapier. Wer allerdings an seinem Harry-Potter-Band hängt und ihn zu schade für die Tonne findet, kann soziale Einrichtungen wie Leihbüchereien, Krankenhäuser, Seniorenheime, Tafeln oder selbst Schulen anrufen und fragen, ob diese Bücher dort abgeben werden können. In vielen Städten findet ihr auch Bücherboxen, dort könnt ihr zu jeder Tages- und Nachtzeit eure Bücher einstellen, sie werden gegen einen Spendenobolus weitergereicht. 

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