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Sagst du sie auch?

Diese 5 Sätze sollten Eltern zu ihren Kindern niemals sagen!

  • Aktualisiert: 11.05.2023
  • 12:14 Uhr
  • lkf
Auch Eltern sind nicht immer perfekt, doch in der Kommunikation gilt es, achtsam zu sein. Diese No-Go-Sätze können deinem Kind schaden!
Auch Eltern sind nicht immer perfekt, doch in der Kommunikation gilt es, achtsam zu sein. Diese No-Go-Sätze können deinem Kind schaden!© picture alliance / Westend61

Erziehung kann eine Herausforderung sein, gerade, wenn dein Kind (oder du) schwierige Phasen durchlebt. Unbedarfte Äußerungen können Psyche und Selbstbewusstsein deines Kindes nachhaltig schaden. Wir verraten, welche Tabu-Sätze du meiden solltest und geben dir schlaue Alternativen mit.

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1. Ich habe keine Zeit für dich!

Im Alltagstrubel ist es ganz verständlich, dass du nicht jede Minute des Tages Zeit hast, deinem Kind zu 100 Prozent die volle Aufmerksamkeit zu schenken, die es sich von dir wünscht. Dennoch solltest du sie dir nehmen, wann immer es geht, denn ein "Ich habe keine Zeit für dich!" signalisiert deinem Kind, dass es dir nicht wichtig genug ist. 

So geht's besser:

Zunächst solltest du überlegen, ob du das, was du gerade tust, nicht wirklich kurz unterbrechen kannst. Sollte es allerdings unumgänglich sein, erkläre deinem Kind in einem freundlichen Ton, womit du dich gerade beschäftigst und dass du dir gerne die Zeit nimmst, sobald du damit fertig bist. Da solche Situationen wiederholt vorkommen, ist es wichtig, dass sich dein Kind darauf verlassen kann, dass du zu deinem Wort stehst und es nicht das Gefühl hat, jedes Mal nur auf ungewisse Zeit vertröstet zu werden. 

Wenn Oma und Opa einsetzbar sind, gibt es tolle Aktivitäten mit Enkelkindern, die jede Langeweile vertreiben und die Bindung stärken. Wochenend-Ideen mit Kindern haben wir hier für dich! Wie du deine Kinder sinnvoll beschäftigst? Hier findest du 8 kreative Lernspiele für Kinder und 6 Bewegungsspiele für Kinder ab 3 Jahren, die die Entwicklung fördern. Im Gegenzug haben wir 5 liebevolle Sätze, die jedes Kind unbedingt öfter hören sollte. 

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2. Hör auf zu weinen!

Viele Eltern überfordert das Weinen ihrer Kinder, wenn sie den Grund dafür nicht auf Anhieb herausfinden können. Das hat oft zur Folge, dass sie ihrem Kind sagen, dass es aufhören soll und die erlebte Situation doch gar nicht so schlimm sei. Dabei ist Weinen eine wichtige Reaktion, die eigenen Emotionen kennenzulernen.  

So geht's besser:

Jeder Wutanfall hat einen Anfang, einen Höhepunkt und ein Ende. Darüber solltest du dir als Elternteil im Klaren sein. Was du tun kannst, ist dein Kind verständnisvoll beim Durchleben dieser Phasen zu begleiten. Versuche, Ruhe auszustrahlen und signalisiere deinem Kind, dass du da bist, indem du es in den Arm nimmst und fragst, warum es weint. Versucht gemeinsam zu definieren, wie sich diese Emotion anfühlt.

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3. Das schaffst du sowieso nicht!

Niemals, wirklich niemals, solltest du dein Kind entmutigen! Kinder haben die außergewöhnlich tolle Eigenschaft, die Welt in all ihren Facetten entdecken und erleben zu wollen, ganz unvoreingenommen. Und dazu gehört auch, dass du dein Kind mögliche Niederlagen selbst erfahren lässt.

So geht's besser:

Vor allem im Kindesalter geht es darum, dass du dein Kind bei all seinen Vorhaben ermutigst und aufbauende Worte findest, wenn es etwas ausprobieren möchte. 

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4. Daran bist du selbst schuld!

Keinem Kind sollte ein Gefühl der negativen Verantwortung auferlegt werden. Der Satz "Daran bist du selbst schuld!" kann sich daher tief einprägen und dazu führen, dass dein Kind den Fehler und die Schuld tendenziell, selbst im Erwachsenenalter, bei sich suchen wird. 

So geht's besser:

Auch hier gilt wieder: Fühle dich in dein Kind hinein und klärt gemeinsam in Ruhe, was zu dem kleinen Fauxpas geführt hat. Fehler dürfen passieren. Findet zusammen heraus, wie es beim nächsten Mal besser klappen könnte!

5. Ich glaube dir nicht!

Jedes Kind wird früher oder später einmal flunkern, das ist ganz normal. Misstrauen gegenüber deinem Kind  führt also nur dazu, dass es sich dir verschließen wird.

So geht's besser:

Erkläre deinem Kind, warum Ehrlichkeit ein so wichtiger Wert ist und was die Vorteile sind, wenn man ehrlich mit seinen Mitmenschen umgeht. Hier gilt natürlich, wie bei allem, selbst als gutes Beispiel voranzugehen. Sage deinem Kind, dass es dir alles anvertrauen und dir IMMER die Wahrheit sagen darf und du ihm – egal, was passiert – helfen wirst. 

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