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Können Säfte beim Detox helfen?

Juice Cleanse: Wie gesund und effektiv sind Saftkuren wirklich?

RossHelen

Gesundes Detoxen

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Neben dem Ernährungs-Trend "Eat Clean", ist jetzt auch "Juice Cleanse" in aller Munde. Hollywood-Stars wie Jennifer Aniston und Gwyneth Paltrow schwören auf die gesunden Säfte aus Bio-Gemüse und Obst. Denn sie sorgen nicht nur für einen strahlenden Teint, steigern die Fitness und das Wohlbefinden, nebenbei purzeln dabei auch noch die Pfunde. Zum Glück muss man die Säfte nicht selber pressen. Mittlerweile bieten Bio-Läden Detox-Säfte an oder auch bestimmte Hersteller, die eine Sieben-Tage-Saftkur direkt nach Hause liefern. Doch sind Saftkuren wirklich gesund?

Was bedeutet Juice Cleanse?

Juice Cleanse ist eine Saftkur, welche die natürlichen Reinigungskräfte des Körpers unterstützt, um angesammelte Schadstoffe schneller aus dem Körper zu spülen. Während der Kur, die zwischen drei und sieben Tagen dauert, nimmt man nur Säfte aus frischem Obst, Gemüse, Kräutern und Nüssen zu sich. Zusätzlich unterstützt Ingwerwasser die klärende Wirkung. Während der Saftkur verboten sind:

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  • Nahrung
  • Zuckerhaltige Getränke
  • Alkohol
  • Nikotin
  • Kaffee

Juice Cleanse: Welche Vorteile hat eine Saftkur?

Supermodel Heidi Klum fühlt sich nach sieben Tagen Juice Cleanse wie ausgewechselt. Neben Gewichtsverlust, ist die Haut viel reiner, man hat plötzlich neue Energie und ist bester Laune. Wer häufig unter Müdigkeit leidet, könnte sich nach einer Saftkur zudem fitter und dynamischer fühlen.

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Auf einen Blick: Die positiven Effekte einer Saftkur

  • Strahlende, reine Haut
  • Gute Verdauung
  • Beste Laune
  • Tiefer, erholsamer Schlaf
  • Neue Energie
  • Höhere Konzentrationsfähigkeit

Juice Cleanse: Welche Nachteile hat eine Saftkur?

Durch den reinigenden Prozess einer Saftkur, kann es zu extremen Detox-Effekten wie starke Kopfschmerzen und unreine Haut kommen. Da man während der Kur keine Schmerzmittel nehmen darf, kann das Unwohlsein sehr unangenehm werden. Außerdem verliert man während der Kur jede Menge Flüssigkeit. Viel trinken ist in dieser Woche sehr wichtig, weil man sonst leicht dehydrieren kann.

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Juice Cleanse: Für wen ist die Saftkur geeignet?

Juice Cleanse sollte man nur durchführen, wenn man sich gesund und fit fühlt. Da während der Kur gänzlich auf feste Nahrungsmittel verzichtet wird, minimiert sich auch die Kalorienzufuhr drastisch. Deshalb ist es ratsam, die Kur nur in stressfreien Zeiten zu machen, damit man sich genügend ausruhen kann. Im Winter ist die Saftkur ungeeignet, da der Mangel an festen Nahrungsstoffen und Kohlehydraten den Körper auskühlen kann. Beste Zeit für Juice Cleanse ist im Frühling oder im Herbst.

Juice Cleanse: Wie gesund ist eine Saftkur?

Um seinen Körper zu entlasten, entgiften und zu stärken, ist Juice Cleanse durchaus sinnvoll. Bei Saftkuren bilden Obst und Gemüse die Basis der Detox-Ernährung. Da sie hauptsächlich aus Wasser bestehen, werden Schadstoffe schneller aus dem Körper gespült. Außerdem sind sie reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die der Körper braucht, um optimal zu funktionieren. Am besten berät man sich vor der Kur mit seinem Hausarzt oder seiner Hausärztin, ob eine Saftkur sinnvoll ist. Tipp: Wer zum ersten Mal eine Saftfastenkur macht, sollte mit maximal drei Tagen beginnen. Wer auf den Geschmack gekommen ist und die Fastenkur gut verträgt, kann den Zeitraum beim nächsten Mal auf eine Woche ausweiten.

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Begünstig Juice Cleanse den Jo-Jo-Effekt?

Wenn der Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird, hat er eine Mangelernährung. Der Stoffwechsel schaltet dann auf Sparflamme. Ernährt man sich nach der Saftkur wieder wie vorher, fühlt sich der Stoffwechsel mit dem plötzlichen Überangebot überfordert und beginnt Fett einzulagern. Deshalb ist es so wichtig, den Körper während der Saftkur nur mit hochwertigen pflanzlichen Nährstoffen zu versorgt, damit der Stoffwechsel aktiviert bleibt und anschließend effizienter arbeitet als vorher.

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Was ist beim Juice Cleanse besonders wichtig?

Frisch ausgepresste Säfte schmecken köstlich! Bei der Wahl der Zutaten, ist eine optimal Balance aus Gemüse und Obst wichtig. Dabei sollte der Gemüseanteil in deinem Saft immer größer sein als der Obstanteil. Reine Fruchtsäfte enthalten zu viel Fruktose, die den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Die Folgen sind Heißhungerattacken und geringe Fettverbrennung. Ideal ist basisches Obst und Gemüse wie Sellerie, Gurke, Aprikose, Äpfel und Karotten. Somit kommt auch der Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht.

Frischer geht’s nicht: Rezept-Ideen für Detox-Säfte

Für eine Saftkur nur frische Bio-Qualität verwenden. Obst und Gemüse, das nicht geschält wird, vorher gut waschen und mit einer Gemüsebürste abschrubben. Bei Steinobst wie Aprikosen oder Pflaumen vor dem Entsaften den Kern entfernen. Frisch ausgepresste Säfte sollten sofort getrunken werden, damit wertvollen Mineralstoffe und Vitamine optimal erhalten bleiben. Den Saft in kleinen Schlucken oder mit einem Strohhalm genießen.

Grüner Power-Saft am Morgen

Das brauchst du für 1 – 2 Portionen:

  • 50 g frischer Spinat
  • 150 g Staudensellerie
  • 1/2 Gurke
  • 1 Apfel
  • 15 g Petersilie
  • 1/2 Limette

Grüner Power-Saft

Das brauchst du für 1 – 2 Portionen:

  • 2 Äpfel
  • 4 Aprikosen
  • 1 Handvoll Mangold (nur der Blattanteil)
  • 1 Handvoll Grünkohl
  • einige Blätter Zitronenmelisse

Frische-Kick

Das brauchst du für 1 – 2 Portionen:

  • 8 Möhren
  • 2 Orangen ohne Schale
  • 1 Daumengroßes Stück Ingwer
  • 3 Äpfel
  • etwas Kurkuma

Das brauchst du für 1 - 2 Portionen:

  • 3 – 4 kleine Rote Bete Knollen
  • 2 Äpfel
  • 150 g Brombeeren
  • 1 – 2 cm Ingwer
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