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Perfekter Tag am Meer

Strand-Knigge: 10 Dos und Don'ts für ein friedliches Beach-Vergnügen

  • Aktualisiert: 03.07.2024
  • 21:00 Uhr
  • teleschau - Carmen Schnitzer
Am Strand gibt es ungeschriebene Gesetze, die alle einhalten sollten, damit sich niemand unwohl fühlt.
Am Strand gibt es ungeschriebene Gesetze, die alle einhalten sollten, damit sich niemand unwohl fühlt.© iStock/molchanovdmitry

Sonne, Sand und Meer - die Idylle wird gestört, wenn unterschiedliche Bedürfnisse aufeinanderprallen. Für ein harmonisches Miteinander sind Einfühlungsvermögen und Höflichkeit gefragt. Diese 10 Regeln sollten am Strand beachtet werden.

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So wird dein Strand-Urlaub stressfrei

Vom Strand-Paradies zur Strand-Hölle: Wenn du Ruhe suchst und nebenan jemand lärmt, sind Konflikte vorprogrammiert. Ähnliches gilt bei sorgloser Müll-Verteilung im Sand oder unpassender Badekleidung. Um unnötigen Stress mit anderen Urlauber:innen zu vermeiden, hat das Urlaubs-Portal Check24 einige Benimm-Regeln zusammengestellt.

Im Clip: Der wohl stressigste Strand der Welt

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1. Lautstärke anpassen

Du hast es bestimmt schon einmal erlebt: Du liegst am Strand und möchtest in Ruhe in der Sonne dem Wellenrauschen lauschen, doch ein paar Meter schallt ohrenbetäubende Partymusik aus einem Ghettoblaster. Das stört. Deshalb sollte am Strand auf ein angemessenes Maß an Lautstärke geachtet werden.

Natürlich lässt es sich nicht vermeiden, wenn mal ein Kind weint oder ein Hund minutenlang bellt. Dann sollte man einfach die Ruhe bewahren und darauf vertrauen, dass die Eltern ihr Kind schon wieder beruhigen oder die Hundebesitzer:innen sich bemühen, dem Bellen Einhalt zu gebieten.

2. Nackt oder bekleidet?

Auch am Strand gilt eine Kleiderordnung. Nackt gebadet wird nur am FKK-Strand. Viele Urlauber:innen fühlen sich gestört, wenn in ihrer Nähe nackte Menschen ins Wasser hüpfen. Darüber hinaus drohen in manchen Ländern für Nackt- oder Oben-ohne-Baden auch empfindliche Strafen.

Andersherum ist der FKK-Strand extra dafür da, um hüllenlos in der Sonne zu liegen. Wer lieber bekleidet bräunen möchte, sollte daher einen Strand nur für Nackte besser meiden.

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3. Aufpassen beim Fotografieren

Im Urlaub möchte man die schönsten Tage des Jahres natürlich auch mit der Kamera einfangen, um Erinnerungen für später zu bewahren oder sie mit anderen zu teilen. Solange es bei Selfies, Natur-Aufnahmen oder Bildern von Freund:innen und Familie bleibt, ist das auch kein Problem. Und natürlich lässt es sich nicht vermeiden, wenn auf dem einen oder anderen Bild eine fremde Person im Hintergrund zu sehen ist.

Andere Urlauber:innen sollten jedoch nicht ungefragt abgelichtet werden. Wer das doch macht und die Bilder dann sogar in sozialen Netzwerken postet, kann sich strafbar machen. Denn das Recht am eigenen Bild besagt, dass jeder Mensch selbst bestimmen darf, ob und in welchem Kontext Fotos von ihm oder ihr gemacht und veröffentlicht werden dürfen.

Am FKK-Strand sollte die Handykamera verständlicherweise Pause haben.

4. Privatsphäre wahren!

Klar, manchmal ist ein Strand so überfüllt, dass es nicht anders geht, als sich auf die Pelle zu rücken. Wann immer es die Platzverhältnisse aber erlauben, sollte auf ausreichend Abstand zum nächsten Badetuch geachtet werden. Sich allzu nah neben Fremde zu legen, wirkt aufdringlich und unangenehm.

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5. Sand-Regen vermeiden

Auch beim Verlassen des Strandes sollten Urlauber:innen Rücksicht auf andere Strand-Besucher:innen nehmen. Ein Handtuch sollte idealerweise dort ausgeschlagen werden, wo der herabfallende Sand nicht auf andere fällt. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, aus welcher Richtung der Wind kommt. Beim Strand-Spaziergang sollte man nicht zu dicht an anderen Erholungssuchenden vorbeilaufen. Denn es ist gut möglich, dass sie dabei eine Ladung Sand abbekommen - und darüber freut sich niemand.

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6. Nicht übertreiben beim Alkohol

Ein kühles Bier oder ein erfrischender Longdrink unter der Sommersonne - das kann etwas Herrliches sein! Aber Vorsicht: Alkohol wirkt in der Hitze intensiver als sonst, was unangenehme Folgen haben kann. Zudem ist ein Strand ein Ort, wo in der Regel auch Familien mit Kindern anzutreffen sind. Wer dann angetrunken ist und sich entsprechend verhält, ist nicht nur kein gutes Vorbild, sondern unter Umständen auch rücksichtsloser im eigenen Verhalten. Daher reicht vielleicht schon ein Aperol oder eine Piña Colada vom Strand-Kiosk für ein Urlaubsfeeling auf angemessenen Level aus.

Doch zu viel getrunken oder krank im Urlaub? Diese Medikamente gehören unbedingt in die Reiseapotheke.

7. Rauchen mit Stil

Rauchen unter freiem Himmel ist grundsätzlich kein Problem. Allerdings sollte dabei immer darauf geachtet werden, keine anderen Badegäst:innen zu stören. Insbesondere dann nicht, wenn dort auch Kinder herumtollen. Zigarettenstummel sollten dann idealerweise im Sand ausgedrückt und anschließend gefahrlos im nächsten Mülleimer entsorgt werden, anstatt sie einfach im Sand zu vergraben. Unter anderem auch deshalb, weil sie Böden und Wasser vergiften. Der Abbau von Zigaretten-Filtern dauert zudem sehr lang: an Land fünf bis zehn Jahre, im Meer sogar bis zu 400 Jahre!

Tipp: Aufhören mit Rauchen - Diese Hausmittel unterstützen dich effektiv beim Zigaretten-Entzug.

8. Hundestrände nutzen

Auch Vierbeiner haben Spaß am Strand und in den Wellen. Dafür bieten sich spezielle Hundestrände an. Hier fühlen sich andere Strand-Besucher:innen nicht gestört. An manchen Stränden sind Hunde außerdem explizit verboten, sodass bei Missachtung eine Geldstrafe möglich ist.

Also gilt: Am besten schon vor dem Ausflug mit einem Hund Gassi gehen, damit er seine Geschäfte nicht am Strand verrichtet. Für alle Fälle sollten zudem immer Tüten zum Entsorgen griffbereit sein. Und wichtig: Dem Vierbeiner sollte nicht nur immer mal wieder ein schattiges Plätzchen gewährt werden, auch an ausreichend Trinkwasser für den Hund sollte nicht nur bei hohen Temperaturen gedacht werden.

9. Müll entsorgen!

Kaum zu glauben, dass man es erwähnen muss, aber die Erfahrung zeigt: Viele verteilen ihren Müll allzu sorglos am Strand. Jährlich landen bis zu 13 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Allein am Timmendorfer Strand sammelt die Müllabfuhr im Sommer täglich ein bis drei Tonnen Müll ein. Daher sollte Müll spätestens beim Verlassen des Strandes in dafür aufgestellten Behältern entsorgt werden. Wer der Natur darüber hinaus etwas Gutes tun will - und einen Blick für das Ausmaß des Problems bekommen möchte -, kann auch mal mit einem Beutel losziehen und den Strand ein wenig von Müll befreien.

10. Wenn die Blase drückt ...

… ist es natürlich empfehlenswert, die Toilettenhäuschen zu nutzen, sofern es denn solche gibt. Fehlen sie, ist der Weg ins Meer für viele naheliegend. Das ist menschlich und auch aus Umweltschutz-Sicht kein Problem, aber auch ein bisschen unhygienisch. Bei Seen, insbesondere bei kleinen, kann Urin das Wachstum bestimmter gesundheitsgefährdender Algen fördern. Sich in den Dünen zu erleichtern, ist auch keine gute Alternative, denn in vielen Regionen ist das Betreten der Dünen ohnehin nicht gestattet.

Weitere spannende Urlaubstehmen findest du hier: Urlaub Ahoi - Tipps und Checklisten für eine Kreuzfahrt-Reise. Oder: Daran erkennst du unseriöse Mietwagen-Anbieter im Urlaub! Und: Wann Urlaub buchen am günstigsten ist!

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