Anzeige
Sparprogramm angekündigt

14.000 müssen gehen: Nokia kündigt massiven Stellenabbau an

  • Veröffentlicht: 19.10.2023
  • 10:17 Uhr
  • Anne Funk
Der finnische Konzern Nokia hat einen massiven Stellenabbau angekündigt.
Der finnische Konzern Nokia hat einen massiven Stellenabbau angekündigt.© REUTERS

Beim finnischen Telekomausrüster stehen die Zeichen auf Sparen: Bis 2026 sollen bis zu 15 Prozent der Personalkosten eingespart werden.

Anzeige

Ausbleibende Geschäfte, Umsatz-Einbruch: Für den finnischen Telekomausrüster Nokia läuft es derzeit nicht gut, nun setzt das Unternehmen auf ein neues Sparprogramm, welches auch den Abbau von 14.000 Stellen beinhaltet. Bis Ende 2026 will Konzernchef Pekka Lundmark zwischen 800 Millionen und 1,2 Milliarden Euro weniger ausgeben, wie das Unternehmen am Donnerstag (19. Oktober) in Espoo bei Helsinki mitteilte.

Im Video: Deutscher Chemieriese Lanxess baut hunderte Stellen ab

Der Plan: Personalkosten sollen um zehn bis 15 Prozent gesenkt werden. Bei aktuell 86.000 Beschäftigten wird das Programm wohl zu einem Rückgang auf 72.000 bis 77.000 Mitarbeitende führen.

Nettoerlös bricht ein

Der Nettoerlös des Konzerns brach im dritten Quartal zum Vorjahr um ein Fünftel auf knapp fünf Milliarden Euro ein. Das bereinigte operative Ergebnis ging um mehr als ein Drittel auf 424 Millionen Euro zurück. Nokia verdiente unterm Strich auf vergleichbarer Basis 299 Millionen Euro nach 551 Millionen im Vorjahr.

Das Unternehmen rechnet wegen ausbleibender Geschäfte nur noch mit dem Minimum seines Umsatzjahresziels. "Wir peilen das untere Ende unserer Umsatzspanne für 2023 an", so Lundmark. Bereits zum ersten Halbjahr hatte Nokia seine Jahresziele gesenkt. Auch der schwedische Konkurrent Ericsson hatte zu Wochenbeginn einen Milliardenverlust im dritten Quartal gemeldet und vor einer weiterhin gedämpften Investitionsbereitschaft von Kunden gewarnt.

Anzeige
Anzeige
:newstime
  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
Mehr News und Videos
BRITAIN-ASSANGE/
News

Erfolg vor Gericht: Assange darf Berufung gegen Auslieferung an die USA einlegen

  • 20.05.2024
  • 13:59 Uhr

© 2024 Seven.One Entertainment Group