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Fussball-Bundesliga

Aufstieg verpasst: Der HSV unterliegt Stuttgart in der Relegation 

  • Aktualisiert: 05.06.2023
  • 23:11 Uhr
  • Lisa Apfel
Stuttgarts Enzo Millot bejubelt sein 1:2. Das Schicksal des HSV ist nach dem Spiel besiegelt.
Stuttgarts Enzo Millot bejubelt sein 1:2. Das Schicksal des HSV ist nach dem Spiel besiegelt.© Marcus Brandt/dpa

Der Hamburger SV bleibt in der zweiten Bundesliga. Mit einem 1:3-Sieg verwehrt Stuttgart dem HSV den Aufstieg. Die Schwaben feiern somit den Klassenerhalt.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Es ist amtlich: Der HSV bleibt in der 2. Liga.

  • Die Stuttgarter zerschossen den Aufstiegstraum mit einem 3:1.

  • Es wird die sechste Saison in der 2. Liga für die Hamburger.

Die Hamburger Profis ließen sich beim Schlusspfiff desillusioniert auf den Rasen fallen, bei etlichen Fans auf der Tribüne flossen die Tränen. Der HSV hat sein so ersehntes Fußball-Wunder gegen den VfB Stuttgart klar verpasst und muss nach dem 1:3 (1:0) im Relegations-Rückspiel am Montagabend (5. Juni) in seine sechste Saison in der 2. Liga gehen. Das Hinspiel am vergangenen Donnerstag hatte der HSV mit 0:3 verloren.

Stuttgart jubelt, der HSV trauert

Sonny Kittel (6. Minute) brachte die Hamburger vor 55.500 Zuschauern zwar früh in Führung. Doch Enzo Millot (48. und 64.) drehte die Partie in der zweiten Halbzeit, bei seinem zweiten Tor dank eines folgenschweren Fehlers von HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes. Auch Silas Katompa Mvumpa (90.+7) traf noch. Der VfB feierte nach einer höchst durchwachsenen Saison den Klassenerhalt - die Stuttgarter jubelten in Hamburg ausgelassen mit den mitgereisten Anhängern. "Wir sind erleichtert und überglücklich", sagte Sportdirektor Fabian Wohlgemuth bei Sky.

Viel war gesprochen worden über eine vermeintliche Magie des Volksparkstadions, in dem die Hamburger seit über sieben Monaten nicht mehr verloren hatten. "Wunder gibt es immer wieder", hatte Sportvorstand Jonas Boldt kurz vor dem Anpfiff bei Sky gesagt. Und dann kam auch schon Kittel. Der 30-Jährige schoss den Ball aus dem Lauf aus gut 25 Metern ins Tor, Zehntausende HSV-Fans jubelten, Trainer Tim Walter brüllte seine Freude heraus.

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Stuttgart besiegelt Hamburgs Schicksal

Wie fragil das Hamburger Glück aber war, zeigte sich fast unmittelbar im Anschluss, als der im Hinspiel starke Chris Führich nur das Außennetz traf (7.). Und noch viel mehr, als Serhou Guirassy artistisch aus der Drehung den vermeintlichen Ausgleich erzielte (17.). Der Treffer zählte aber wegen einer vorausgegangenen Abseitsstellung auf Höhe der Mittellinie nicht.

Als bei Millots zweitem Tor auch noch Heuer Fernandes beim Passspiel schwer patzte, lief die Partie endgültig gegen die Hamburger. Nach dem Jubel der VfB-Profis vor den HSV-Fans und der folgenden Rudelbildung verteilte Schiedsrichter Bastian Dankert mehrere Gelbe Karten. Glatzel kam im Anschluss zur bis dahin besten Hamburger Chance der zweiten Hälfte (74.). Doch am Ausgang der Relegation änderte sich nichts mehr.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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