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Die Welt steht vor einer riesigen Gefahr

Briten-Premier Sunak warnt vor atomarer Eskalation - aus Berechnung?

  • Veröffentlicht: 14.05.2024
  • 16:57 Uhr
  • Stefan Kendzia
Rishi Sunak ist davon überzeugt, dass er schwierige Entscheidungen in Wirtschaft und Verteidigung treffen könne.
Rishi Sunak ist davon überzeugt, dass er schwierige Entscheidungen in Wirtschaft und Verteidigung treffen könne.© Carl Court/Getty Images Pool/AP/dpa

Der britische Premierminister Rishi Sunak lehnt es nach wie vor ab, einen Termin für die Parlamentswahlen festzulegen. Gleichzeitig schürt er die Angst vor einer nuklearen Katastrophe.

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Kann man von Taktik sprechen, wenn Rishi Sunak auf der einen Seite keinen Termin für Parlamentswahlen nennen will - auf der anderen Seite aber vor einer nuklearen Eskalation warnt? Vielleicht. Denn der Politiker positioniert sich während einer Rede als derjenige, der einen Plan für eine sichere Zukunft habe, wie Sky News berichtet.

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Sunak positioniert sich als die Lösung für herausfordernde Zeiten

Die nächsten fünf Jahre würden "die gefährlichsten sein, die unser Land je erlebt hat". Diese beängstigende und verunsichernde Aussage traf der britische Premier Rishi Sunak während einer wichtigen Rede. Besonders delikat vor dem Hintergrund, dass er nach wie vor keinen Termin zu den Parlamentswahlen nennen möchte.

Bis es so weit ist - nach seinen Angaben sollen sie "irgendwann in der zweiten Hälfte dieses Jahres" stattfinden - positioniert sich Großbritanniens erster Mann in der Rolle desjenigen, der schwierige Entscheidungen in Wirtschaft und Verteidigung treffen könne, und Großbritannien zu einem Weltmarktführer in Sachen KI und technologischem Fortschritt machen werde.

Optimistisch, die Wahl zu gewinnen

Die  Hochrechnungen aktuell deuten darauf hin, dass die Tories auf Verlustkurs sind und trotz eines Wahldebakels der regierenden Partei bei den Kommunalwahlen ist Sunak optimistisch, die Parlamentswahlen gewinnen zu können. Derart selbstbewusste Aussagen garniert er mit beängstigenden Zukunftsaussichten.

"Ich bin davon überzeugt, dass die nächsten Jahre zu den gefährlichsten und zugleich transformativsten Jahren gehören werden, die unser Land je erlebt hat." Das Vereinigte Königreich müsse "strategisch und wirtschaftlich vorbereitet sein, mit robusten Plänen und größerer nationaler Widerstandsfähigkeit".

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Sunak sieht sich als beste Option

Woher er diese Zuversicht nimmt? Wohl aus seiner eigenen Überzeugung. Denn "nur wir, nur ich, haben die mutigen Ideen und den klaren Plan, die dem Land eine sichere Zukunft bescheren werden", sagte er gegenüber Sky News nach seiner Rede in London.

Und das, obwohl er selbst zugegeben hatte, dass in den letzten 14 Jahren, in denen seine Partei an der Macht war, nicht alles richtig gemacht wurde. Er scheint sich ohne Zweifel als die beste Option für die Bewältigung einer gefährlichen Zeit zu halten und meine, dass der Ukraine-Krieg "uns einer gefährlichen nuklearen Eskalation näher gebracht hat, als jemals zuvor seit der Kubakrise."

Parallel dazu keilte er gegen seinen Herausforderer Sir Keir Starmer von der Labour Partei. Er behauptete, Labour habe "keine Ideen" und verhalte sich "wie eine Interessengruppe, nicht wie eine Möchtegern-Regierung". Auf die Frage, ob er glaube, dass das Land unter einer Starmer-Führung weniger sicher wäre, antwortete Herr Sunak: "Mit einem Wort: Ja."

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