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Rettungsmission

In 1.000 Metern Tiefe: Schwerkranker US-Forscher sitzt in türkischer Höhle fest

  • Veröffentlicht: 07.09.2023
  • 17:22 Uhr
  • Stefan Kendzia
Einsatzkräfte in der Türkei versuchen seit Tagen, den schwer erkrankten US-Höhlenforscher Mark Dickey aus 1.000 Metern Tiefe zu bergen.
Einsatzkräfte in der Türkei versuchen seit Tagen, den schwer erkrankten US-Höhlenforscher Mark Dickey aus 1.000 Metern Tiefe zu bergen.© via REUTERS

Seit Tagen versuchen Einsatzkräfte verzweifelt, einen schwer erkrankten US-Höhlenforscher aus einer Tiefe von rund 1.000 Metern zu bergen. Er sitzt in der dritttiefsten Höhle der Türkei, der Morca-Höhle, fest.

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Während der Erforschung der Morca-Höhle in der Südtürkei erlitt der US-Höhlenforscher Mark Dickey eine bedrohliche Magenblutung. Seit Tagen versuchen rund 150 Einsatzkräfte fieberhaft, den Erkrankten zu versorgen und letztendlich auch zu retten.

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Magenblutung während der Expedition

Seit vielen Tagen sitzt US-Höhlenforscher Mark Dickey auf rund 1.000 Metern in einer Höhle in der Südtürkei fest. Schlimmer noch: Er ist während seiner Expedition schwer erkrankt und hat eine Magenblutung erlitten. Laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) schafften es seine Kollegen, ihn von 1.250 Metern Tiefe in ein Lager auf 1.000 Metern Tiefe zu transportieren. Der kranke Forscher ist unter ärztlicher Aufsicht, hat bereits eine Bluttransfusion erhalten und soll sogar telefonischen Kontakt haben. Großes Problem: Dickey kann derzeit ausschließlich auf einer speziellen Trage transportiert werden. Diese passt allerdings nicht durch viele sehr enge Passagen im Höhlensystem.

Aktuell versuchen Einsatzkräfte die engen Stellen in der Höhle per gezielter Sprengungen zu erweitern, damit ein Transport so überhaupt stattfinden kann. Nach Einschätzung von Yaman Özakin, Sprecher des türkischen Verbandes der Höhlenforscher, kann eine Bergung des 40-Jährigen aber noch rund zwei Wochen dauern.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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