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Bisher schweigen sie

Kunstbetrug im großen Stil: Das wird dem Vater-Sohn-Duo vorgeworfen

  • Aktualisiert: 19.06.2024
  • 12:05 Uhr
  • dpa
Richter Martin Hofmann (l.) sowie die beiden Angeklagten (vorne) zum Auftakt des Prozesses in München.
Richter Martin Hofmann (l.) sowie die beiden Angeklagten (vorne) zum Auftakt des Prozesses in München.© Peter Kneffel/dpa

Ein Vater-Sohn-Duo aus München soll Auktionshäuser mit gefälschten Gemälden um Zehntausende Euro betrogen haben. Beide Angeklagte wollten sich dabei weder zu den Vorwürfen noch zu ihren persönlichen Verhältnissen äußern.

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Am Mittwoch (19. Juni) begann am Landgericht München II der Prozess gegen die 36 und 69 Jahre alten Männer. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Betrug im großen Stil vor.

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Mutmaßlicher Schaden von 300.000 Euro

Sie sollen gefälschte Gemälde, von denen sie behaupteten, sie stammten von den Malern Edward Cucuel, Leo Putz oder Domela, jeweils für Zehntausende Euro an Privatleute und Auktionshäuser verkauft haben. Insgesamt soll so ein Schaden von mehr als 300.000 Euro entstanden sein. 

Die beiden Männern sollen unter anderem bis dato renommierte Kunstexperten dazu gebracht haben, falsche Gutachten über die Bilder zu erstellen. Teilweise sollen Echtheitszertifikate ausgestellt worden sein. Die Angeklagten sollen sogar darum gebeten haben, die Gemälde ins Werkverzeichnis aufzunehmen.

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Die Männer sind wegen Betrugs und Urkundenfälschung angeklagt. Das Gericht hat acht Verhandlungstage angesetzt, das Urteil könnte demnach am 30. Juli fallen. 

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