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Mehr Corona-Fälle im Anflug

Neue Corona-Variante: Diese Symptome bringt die FLiRT-Mutation mit sich

  • Aktualisiert: 20.06.2024
  • 08:45 Uhr
  • Stefan Kendzia
Die "neue" Corona-Variante KP.2 ist auf dem Vormarsch und könnte bald weltweit die dominierende Variante sein. (Symbolbild)
Die "neue" Corona-Variante KP.2 ist auf dem Vormarsch und könnte bald weltweit die dominierende Variante sein. (Symbolbild)© Adobe

Die Pandemie ist vorbei - dennoch lässt uns das Corona-Virus nicht völlig in Ruhe. Eine neue Variante mit der Bezeichnung KP.2 ist im Begriff, die dominierende Variante JN.1 abzulösen.

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In den nächsten Wochen soll weltweit eine "neue" Corona-Variante das Geschehen bestimmen. Zahlen in mehreren Ländern deuten darauf hin, dass eine besondere Virus-Mutation heraussticht: KP.2.

Im Video: Corona-Fälle steigen wieder - neue FLiRT-Varianten auf dem Vormarsch

Corona-Fälle steigen wieder: Neue FLiRT-Varianten auf dem Vormarsch

Die Geschwindigkeit, mit der sich KP.2 ausbreitet, ist beachtlich

Die USA scheinen bereits fest im Griff der neuen Corona-Variante KP.2 zu sein. Wie die nationale Gesundheitsbehörde CDC laut NTV meldet, soll der Anteil dieser Mutation in den beiden Wochen bis zum 11. Mai 2024 schon bei 28,2 Prozent gelegen haben. Im Vergleich: In den beiden Wochen zuvor soll der Anteil noch bei 15,9 Prozent gelegen haben. In Deutschland lag der Anteil in der 18. Kalenderwoche (29.04. bis 05.05.) bereits bei 25 Prozent. In der Woche davor lag er noch bei 4,17 Prozent. Beachtlich, wie rasend schnell das neue Virus um sich greift - und das gilt nicht nur für die USA und Deutschland. Auch in Großbritannien soll der Anteil der KP.2-Variante Ende April bereits bei 20 Prozent gelegen haben.

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Derzeit gebe es weder zu KP.2 noch zu allen anderen FLiRT-Varianten ausreichend Daten. Dennoch gehen Fachleute davon aus, dass FLiRT nicht das Potenzial haben soll, zu einer neuen Corona-Welle weltweit zu führen. "Covid wird nicht verschwinden, aber ich glaube nicht, dass eine erhebliche kurzfristige Bedrohung durch die aufkommenden FLiRT-Varianten besteht", wie NTV den US-amerikanischen Mediziner und Vizepräsidenten der kalifornischen Forschungseinrichtung Scripps Research in La Jolla zitiert. Zum Hintergrund: Alle Coronavirus-Abkömmlinge, die unter dem Begriff FLiRT zusammengefasst werden, sind entfernte Verwandte von Omikron und aus der Variante JN.1 hervorgegangen.

Interessant ist die Frage, ob eine Infektion mit einer der FLiRT-Varianten auch neue Covid-Symptome beinhalten könnte. Darauf gibt es derzeit keine gesicherte Antwort. Man gehe wohl von bereits bekannten Krankheitszeichen einer Corona-Infektion aus. Diese Symptome seien nach wie vor Atembeschwerden, Husten, Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen, Schnupfen, Müdigkeit und allgemeine Schwäche

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