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DWD warnt

Wetter in Deutschland: Orkanartige Böen im Norden - Frost und Glatteis im Süden

  • Aktualisiert: 22.01.2024
  • 16:23 Uhr
  • Clarissa Yigit
Aufgrund der Windvorhersage mit teils orkanartigen Böen fallen am Montag (22. Januar) einige Fährverbindungen zwischen Norddeich und Norderney aus.
Aufgrund der Windvorhersage mit teils orkanartigen Böen fallen am Montag (22. Januar) einige Fährverbindungen zwischen Norddeich und Norderney aus. © Foto: Lars Penning/dpa

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Montag (22. Januar) vor orkanartigen Sturmböen und Tauwetter, aber auch Frost und Glatteis.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland beherrscht am Montag (22. Januar) ein Wettermix.

  • Es kommt zu orkanartigen Sturmböen und Tauwetter.

  • Aber auch Frost und Glatteis bringen Gefahren für die Menschen mit sich.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt gleich zum Wochenbeginn vor mehreren Wetterextremen in Deutschland. So soll am Montag (22. Januar) ein Mix aus Sturmböen, Tauwetter, Frost und Glätte die Bundesrepublik heimsuchen.

Im Video: Mega-Stau auf der A5: Erschwertest Einsatz für Rettungskräfte

Ein kurzer Überblick über die Wetterlage in Deutschland:

Sturmböen

In den Gipfellagen des Hochharzes werden daher orkanartige Böen erwartet. Dabei rechneten die Meteorolog:innen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometer pro Stunde, wie der DWD am Montagmorgen (22. Januar) mitteilte.

Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde würden zudem oberhalb von 1.000 Meter Höhe erwartet, ergänzt der "Spiegel".

Mit zum Teil schweren Sturmböen sei auch an der Küste sowie in mittleren Hochlagen des Berglandes zu rechnen. Daher fallen auch einige Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln aus. Einige Fahrten von und nach Norderney, Juist und Spiekeroog sind daher zunächst abgesagt worden, wie die Fährgesellschaften auf ihren Internetseiten schreiben.

Im Video: Wetterdienst warnt - Eisdecke über Deutschland mit erhöhter Unfallgefahr

Frost und Glatteis

Frostig soll es dagegen südlich der Alb und in großen Teilen Bayerns mit bis zu minus fünf Grad werden, schreibt der DWD; südlich der Donau und im Bayerischen Wald sogar bis zu minus zehn Grad.

Dabei kann es in Bayern und in einigen Teilen der Mittelgebirge auch zu Glätte kommen.

Tauwetter

Zu Tauwetter kommt es am Montag in den westlichen, zentralen und östlichen Mittelgebirgen.

Hier werden Wasserabflussmengen zwischen 30 und 70 Liter pro Quadratmeter bis Mittwoch (24. Januar) erwartet.

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:newstime
Niedersachen und Bremen

In Niedersachen habe es zwar in der Nacht und am frühen Morgen zunächst keine größeren Schadensmeldungen gegeben, wie das Lagezentrum des Innenministeriums mitteilte.

Allerdings ist ein Baum auf die Gleise zwischen Göttingen und Kassel gestürzt. Daher wurde die Strecke gesperrt, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte. Die Züge des betroffenen Streckenabschnitts sollen daher umgeleitet werden, schreibt die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

"Durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume besteht Lebensgefahr", warnt gar der Bürgerparkverein Bremen auf seiner Internetpräsenz. Daher sollen Menschen am Montag den Bürgerpark und den Stadtwald wegen des Sturms nicht betreten.

Bei Temperaturen von acht bis zwölf Grad schwächt im Tagesverlauf der Wind leicht ab. Weiterhin Sturmböen soll es allerdings auf den Inseln und im Harz geben. Hinzu kommen vereinzelte Gewitter in der Nacht zum Dienstag (23. Januar).

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Spiegel: "Deutscher Wetterdienst warnt vor Orkanböen auf dem Brocken"
  • Spiekeroog.de: "Aktuelle Fahrplanänderung"
  • Bürgerpark Bremen: "Warnhinweis"
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