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"Situation nicht gut"

Rettungskräfte: Präsidenten-Helikopter im Iran gefunden

  • Aktualisiert: 20.05.2024
  • 06:10 Uhr
  • Rebecca Rudolph

Stundenlang hatten Rettungsteams nach dem verunglückten Helikopter mit Präsident und Außenminister an Bord gesucht. Nun wurde die Absturzstelle gefunden. Retter eilen zum Helikopter.

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Nach einer mehrstündigen Suchaktion haben Rettungsteams im Iran den Hubschrauber entdeckt, mit dem Präsident Ebrahim Raisi und Außenminister Hossein Amirabdollahian verunglückt sein sollen.

Die Situation ist nicht gut.

Chef des iranischen Roten Halbmonds, Pir-Hussein Kuliwand

Das iranische Staatsfernsehen berichtete am Montagmorgen, dass an der Absturzstelle keine Anzeichen für Überlebende gefunden wurden. Von offizieller Seite gab es zunächst keine Bestätigung zum Verbleib der neun Insassen des Hubschraubers.

Nach einem Helikopter-Unfall mit dem iranischen Präsidenten Raisi und Außenminister Amirabdollahian an Bord suchen Rettungsteams in Irans Provinz Ost-Aserbaidschan nach dem Unglücksort.
Nach einem Helikopter-Unfall mit dem iranischen Präsidenten Raisi und Außenminister Amirabdollahian an Bord suchen Rettungsteams in Irans Provinz Ost-Aserbaidschan nach dem Unglücksort.© Azin Haghighi/Moj News Agency via AP/dpa

Hubschrauber "völlig ausgebrannt"

Ein Video der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zeigte die mutmaßliche Absturzstelle an einem steilen Hang mitten im Wald. Die Rettungskräfte verschafften sich mit einer kleinen Kameradrohne einen Überblick. In einem Video beschrieben sie die Kabine des Hubschraubers als "völlig ausgebrannt". Nähere Details waren zunächst nicht bekannt.

Präsident Raisi war zusammen mit Außenminister Amirabdollahian auf der Rückreise von einem Treffen mit dem Präsidenten des Nachbarlandes Aserbaidschan, Ilham Aliyev, als ihr Hubschrauber am Sonntagnachmittag (19. Mai) im Nordwesten des Landes verschollen ging. Dutzende Rettungsteams suchten auch nach Einbruch der Dunkelheit bei schwierigen Wetterverhältnissen in dem bergigen Terrain nach dem Hubschrauber und den neun Insassen. 

Im Video: Irans Präsident vermisst - Rettungsteams suchen nach Helikopter

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Chamenei versichert, dass für alle Szenarien vorgesorgt sei

Die Folgen für den Iran sind noch nicht abzusehen. Die Islamische Republik dürfte aber wahrscheinlich in eine schwere Krise stürzen.

Irans Religionsführer Ali Chamenei, der als mächtigster Mann im Staat in allen strategischen Fragen das letzte Wort hat, versicherte bereits am Abend, dass selbst im schlimmsten Fall für alle Szenarien vorgesorgt sei. Er betete für die Rückkehr seines Protegés Raisis, der bereits als potenzieller Nachfolger für den 85-Jährigen gehandelt wurde.

  • Verwendete Quelle:
  • Nachrichtenagentur dpa
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