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Präsidentschaft

US-Vorwahlen in Michigan: Trump gewinnt klar gegen Haley

  • Aktualisiert: 28.02.2024
  • 14:30 Uhr
  • Rebecca Rudolph
Donald Trump, ehemaliger US-Präsident und Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, gewinnt die Vorwahlen in Michigan.
Donald Trump, ehemaliger US-Präsident und Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, gewinnt die Vorwahlen in Michigan.© Andrew Harnik/AP/dpa

Trump setzt seinen Siegeszug bei den Vorwahlen der Republikaner fort und gewinnt einen Bundesstaat nach dem anderen. In Michigan haben jetzt die Republikaner abgestimmt - auch dort schlägt Trump seine Konkurrentin Haley.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der ehemalige US-Präsident Donald Trump konnte den US-Bundesstaat Michigan bei den Vorwahlen zur US-Präsidentschaftswahl für sich gewinnen.

  • Trump und Konkurrentin Nikki Haley lagen nach Auszählung von rund 10 Prozent der Stimmen gut 30 Prozentpunkte auseinander.

  • Für die Demokraten hat US-Präsident Joe Biden die Vorwahl in Michigan erwartungsgemäß gewonnen.

Ex-US-Präsident Donald Trump hat die Vorwahl zur Präsidentschaftskandidatur der Republikaner im Bundesstaat Michigan wie erwartet gewonnen. Das berichteten die US-Sender CNN und NBC am Dienstagabend (27. Februar, Ortszeit) unter Berufung auf eigene Prognosen.

Demnach fuhr Trumps Konkurrentin Nikki Haley eine deutliche Niederlage ein - die beiden lagen nach Auszählung von rund 10 Prozent der Stimmen gut 30 Prozentpunkte auseinander.

Im Video: US-Vorwahlen in South Carolina: Trump und Haley im Wahlkampf-Rennen

Haley werden kaum noch Chancen eingeräumt, Trump zu schlagen

Trump und Haley lieferten sich in dem nördlichen Bundesstaat mit etwa zehn Millionen Einwohner:innen ein weiteres Duell um die Nominierung ihrer Partei für die Präsidentschaftswahl am 5. November. Um Präsidentschaftskandidat:in in den USA zu werden, müssen sich die Kandidat:innen zunächst in parteiinternen Vorwahlen behaupten. Die offizielle Nominierung der Kandidat:innen erfolgt dann bei den Parteitagen im Sommer. Der Nominierungsparteitag der Republikaner ist für Mitte Juli geplant.

Haley hatte bereits bei den Vorwahlen in Iowa, New Hampshire und am vergangenen Wochenende in South Carolina gegen Trump verloren. Die 52-Jährige wird als politisch und rhetorisch etwas gemäßigter als ihr Konkurrent angesehen. Es bleibt offen, wie lange sie noch im Rennen um die Kandidatur bleiben wird, da ihr kaum noch Chancen eingeräumt werden, Trump zu schlagen. Der 77-Jährige genießt einen breiten Rückhalt in der Parteibasis.

Im Video: "Kennt Namen seiner Frau nicht": Biden schießt scharf gegen Trump

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Biden gewinnt Vorwahl der Demokraten in Michigan

US-Präsident Joe Biden hat laut Prognosen der US-Sender die Vorwahl der Demokraten in Michigan erwartungsgemäß gewonnen. Der Demokrat hat in seiner Partei keine ernstzunehmende Konkurrenz im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur. Prognosen deuten jedoch darauf hin, dass viele Wähler:innen mit "unentschieden" gestimmt haben.

Die genaue Anzahl wird sich erst zeigen, wenn mehr Stimmen ausgezählt sind. In Michigan leben viele Menschen mit muslimischen Glauben, die mit Bidens Unterstützung für Israel im Gaza-Krieg nicht einverstanden sind und daher möglicherweise als Protestwähler:innen gegen ihn gestimmt haben könnten.

Michigan gilt als sogenannter Swing State, der weder Demokraten noch Republikanern fest zugerechnet werden kann.

  • Verwendete Quelle:
  • Nachrichtenagentur dpa
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