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Außenminister  Kuleba zur Kriegslage

Anfang 2023: Ukraine droht "große Offensive" der Russen 

  • Aktualisiert: 15.12.2022
  • 13:16 Uhr
  • Joachim Vonderthann

Derzeit gibt es keine größeren Operationen Russlands an der Front in der Ukraine. Das könnte sich nach Ansicht des ukrainischen Außenministers Kuleba aber schon bald ändern. Er rechnet mit einer Großoffensive von Putins Armee Anfang 2023.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der ukrainische Außenminister Kuleba rechnet mit einer Großoffensive Russlands Anfang des kommenden Jahres.

  • Die Ukraine wird Kuleba zufolge alles tun, um die russischen Pläne zu durchkreuzen.

  • Von einer weiteren Flüchtlingswelle nach Deutschland geht er nicht aus.

Wegen hoher Verluste und wetterbedingt gibt es in der Ukraine aktuell keine größeren Operationen der russischen Truppen an der Front. Doch das könnte sich schon Anfang des kommenden Jahres ändern, glaubt der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba. Er rechnet mit einer baldigen Großoffensive der Truppen von Kremlherrscher Wladimir Putin.

Russische Großoffensive Anfang 2023

"Ich denke, dass Russland seine Fähigkeit zu einer großen Offensive wahrscheinlich Ende Januar oder Anfang Februar wiederhergestellt haben wird - sie werden es versuchen und wir werden versuchen, es zu verhindern", sagte Kuleba am Dienstagabend (13. Dezember) bei einem Gespräch mit Pressevertretern in Kiew.  Er betonte, die Ukraine werde alles tun, um diese Pläne der Russen zu verhindern.

Trotz der anhaltenden Angriffe Russlands auf die ukrainische Energie-Infrastruktur rechnet Kuleba aber nicht mit einer neuen Fluchtbewegung nach Deutschland. "Wer die Ukraine jetzt noch nicht verlassen hat, wird auch in Zukunft nicht die Absicht haben, für längere Zeit ins Ausland zu flüchten", sagte der Außenminister bei dem Pressegespräch dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" (RND).

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Keine neue Fluchtbewegung

Die betroffenen Bewohner:innen würden vor allem versuchen, in der Ukraine zu bleiben und womöglich aufs Land oder in westliche Regionen der Ukraine zu ziehen. "Einige von ihnen werden natürlich auch die Grenze überqueren, aber vor Deutschland liegen andere Länder auf ihrem Weg", so Kuleba weiter.

Wer "diesen ganzen Alptraum in der Ukraine" seit Kriegsbeginn im Februar mitgemacht habe, wisse von sich selbst, wie widerstandsfähig er sei und dass er mit der Situation im Land leben könne. "Sie werden ihre Häuser also nur für kurze Zeit verlassen, bis unsere Experten die Stromversorgung wiederhergestellt haben", so Kuleba.

Der ukrainische Außenminister erneuerte seine Bitte um weitere militärische Hilfe. "Abgesehen von der Energiehilfe, braucht die Ukraine mehr Waffen und Munition", forderte Kuleba. Besonders problematisch sei der Mangel an 155mm-Artilleriemunition. Dieser Krieg sei ein Artilleriekrieg und die Ukraine benötige mehr Haubitzen und Munition. "Wir müssen uns durch den Winter kämpfen."

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa
  • Bericht des RND
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