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Alternativen zu tierischen Klassikern

Veganuary: Mit diesen leckeren Gerichten verlängerst du den veganen Monat

  • Aktualisiert: 29.01.2024
  • 12:35 Uhr
  • (kms/spot)
Immer mehr Menschen verzichten im Januar auf tierische Produkte. Das heißt aber nicht, dass du im Veganuary auf leckeres Essen verzichten musst.
Immer mehr Menschen verzichten im Januar auf tierische Produkte. Das heißt aber nicht, dass du im Veganuary auf leckeres Essen verzichten musst.© JenkoAtaman - stock.adobe.com

Von Soja und Co. hat schon jeder gehört, der sich mit veganer Ernährung beschäftigt hat. Aber es gibt noch zahlreiche anderen Pflanzen, die den Verzicht auf Fleisch einfacher und schmackhafter machen. So wird etwa aus Ackerbohnen, Erbsen oder Süßlupinen ein guter Fleisch-Ersatz. Und gerade zum Veganuary lohnt sich ein Blick auf die Alternativen für Honig, Rührei oder Wurst.

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Wie Ackerbohne und Erbse zum Frühstücks-Rührei werden

Als Saubohne, Schweinsbohne oder Pferdebohne ist sie, wie der Name erahnen lässt, vor allem als gutes Futter für Nutztiere bekannt. Doch die Ackerbohne kommt auch einem anderen Tier zugute: Der Henne kann sie eine Menge Arbeit ersparen, denn richtig verarbeitet, wird die Bohne zum Ei-Ersatz und bietet alles, was das Frühstücksherz begehrt: vom Rührei, über French Toast bis zum Omelette. Zudem ist das glutenfreie Produkt reich an Vitamin B12, Proteinen und Ballaststoffen, andererseits hat es wenige gesättigte Fettsäuren und ist kalorienarm. Auch in Sachen Nachhaltigkeit kann sie sich sehen lassen: Die Ackerbohne bindet Luftstickstoff im Boden, düngt ihn so auf natürliche Weise und lockt Hummeln, Bienen und Wespen an.

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Im Clip: Das steckt hinter dem Veganuary

Wer Kalorien zählt, dürfte sich freuen: Vegane Ei-Alternativen haben einen reduzierten Fettgehalt und damit weniger Kalorien als ein Hühner-Ei. Fertigprodukte gilt es etwa aus Ackerbohne, oder als flüssige Alternative aus dem Kühlregal, zum Beispiel auf Basis von Erbsen. 

Auch interessant: Fizz Free February: Darum solltest du diesen Monat auf Softdrinks verzichten.

Honig-Alternativen: Für alle Süßen

Für den einen muss das Frühstück herzhaft sein, für den anderen süß. Das bedeutet nicht nur Zucker im Kaffee oder Tee, sondern auch Marmelade oder Honig auf dem Brötchen. Zugegeben: Bei Honig scheiden sich die veganen Geister: Ist er's oder ist er's nicht? Strenge Veganer:innen lehnen Honig ab, denn er ist und bleibt ein tierisches Produkt. Wer nicht auf das süße Gold verzichten möchte, kann es ja mal mit Dattelsirup versuchen, der hat kaum Eigengeschmack und versüßt so unseren Tee und das Brötchen. Aber auch Löwenzahnsirup und Agavendicksaft können echte Alternativen sein.

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Alles vegan oder was? 10 Gründe warum wir auch fleischlos glücklich sein können
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Nicht nur gut für Tiere und Umwelt

Vegane Küche: Deshalb ist vegane Ernährung so beliebt

Kein Fleisch, keine Eier, kein Käse - das klingt für viele nach einem großen Verzicht. Dabei ist die vegane Küche gerade voll im Trend und hat viele spannende Rezepte zu bieten. Wir zeigen dir, warum du auch fleischlos glücklich sein kannst.

  • 29.01.2024
  • 12:40 Uhr

Schön und lecker: Süßlupinen als Soja-Ersatz

Lange griffen Veganer:innen auf Produkte auf Sojabasis zurück, um ihre Gerichte zu verfeinern. Doch die Öko-Bilanz der Bohne - denn das ist sie - spricht laut einer Studie von WWF nicht gerade für sie. Als Milch- und Fleischersatz hat Soja in letzter Zeit ordentlich Konkurrenz bekommen. So sind Süßlupinen nicht nur schön anzusehen, sondern auch lecker. Ihr Eiweißgehalt entspricht mit bis zu 40 Prozent etwa dem von Sojabohnen. Sie eignen sich daher ebenso gut für vegane Wurst oder Schnitzel. Auch beim Backen kommt die Blume zum Einsatz. Wie wäre es beispielsweise mit herzhaften Lupinen-Pfannkuchen oder -Waffeln?

Süßlupinen werden in Nord- und Ostdeutschland angebaut
Süßlupinen werden in Nord- und Ostdeutschland angebaut© Vixit/Shutterstock.com
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Im Video: So schmeckt der Jackfruit-Burger

Jackfruit wird zum "Pulled Pork": Das kann die Fleisch-Alternative

Wem der Sinn nach etwas Deftigerem steht, sollte sich eine Frucht näher ansehen. Was zunächst paradox erscheint, hat es auf den zweiten Blick in sich. Die Jackfruit hat als "Pulled Pork" schon so manchen Food-Blogger umgehauen. Denn richtig gewürzt erinnert die aus den Tropen stammende Baumfrucht an länger gegartes Schweinefleisch. In Indien und Sri Lanka wird die optisch der Litschi ähnelnde Frucht gern für herzhafte Currys verwendet.

Eine vegane Lebensweise hat nicht allein mit Verzicht zu tun, sondern ist eine Einstellung, die von Kreativität und der Liebe zur Umwelt zeugt. Warum also nicht für das Schnitzel zur Lupine greifen oder für das Rührei zur Ackerbohne?

Die Jackfruit eignet sich wegen ihrer Konsistenz besonders gut als "Pulled Pork"-Alternative.
Die Jackfruit eignet sich wegen ihrer Konsistenz besonders gut als "Pulled Pork"-Alternative.© Nungning20/Shutterstock.com
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