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Warum Pilates in der Schwangerschaft gut ist

Pilates trainiert die tiefen Bauch- und Beckenbodenmuskeln, also genau die, die in der Schwangerschaft stark beansprucht werden. Während der neun Monate werden die Bauchmuskeln  gedehnt, die Muskulatur des Beckenbodens wird durch das Gewicht des Babys nach unten gedrückt.

Viele Pilates-Übungen sind für schwangere Frauen ideal, sie werden auf allen Vieren durchgeführt, wodurch Rücken und Becken entlastet werden. Übrigens: Gegen Ende der Schwangerschaft kann sich die Bewegung sogar positiv auf die Lage des Kindes im Bauch auswirken. Es spricht also einiges für Pilates in der Schwangerschaft.

Pilates: Schwangerschaft und Sport für jeden unbedenklich?

Möchten Sie auch in anderen Umständen Pilates machen, ist eine wichtige Voraussetzung, dass Sie Ihre Beckenbodenmuskeln anspannen können. Dazu diese kräftig Richtung Bauchnabel ziehen und die Spannung für etwa zehn Sekunden halten. Wer das nicht schafft, riskiert eine Überdehnung der Bänder und Gelenke und sollte daher lieber kein Pilates machen.

Tipps und vorbereitende Übung

Nun ein paar Tests für die Körpermitte. Schaffen Sie die ohne Probleme und mit mindestens zehn Wiederholungen, ist Ihr Beckenboden stabil genug für andere Pilates-Übungen. Zuerst: Gehen Sie in den Vierfüßlerstand und achten Sie darauf, dass Ihr Rücken gerade bleibt. Versuchen Sie, ein Hohlkreuz zu vermeiden. Atmen Sie dann tief ein und ziehen Sie bei der nächsten Ausatmung den Bauchnabel nach innen. Halten Sie die Spannung zehn Sekunden und atmen Sie dabei weiter, ohne die Position des Rückens zu verändern. Dann drücken Sie den Bauchnabel wieder nach außen und halten die Spannung auch hier. Zum Schluss: loslassen nicht vergessen!

Pilates für Schwangere: Abschließende Hinweise

Merken Sie, dass Ihr Beckenboden stabil genug ist, können Sie Pilates in der Schwangerschaft ohne Bedenken bis zur Geburt machen, solange Sie sich gut dabei fühlen. Ab Mitte der Schwangerschaft sind einige Übungen – speziell in Rücken- und Bauchlage – allerdings nicht mehr empfehlenswert. Wer dennoch weiter Pilates machen möchte, sollte daher am besten einen Schwangerschaftskurs besuchen, in dem speziell auf die Bedürfnisse und die körperliche Situation werdender Mütter eingegangen wird.

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